25.09.2011 - Neue Runde

Heute haben wir den Tipp eines Nachbarn  befolgt und eine neue Hunderunde erkundet. Zwei Teiche nebeneinander, ganz klares Wasser, jeder in nicht all zu langer Zeit umgehbar mit vielen Bäumen und Sand und eben einfach schööön. Hier ein paar Eindrücke:






Xanny hat zwar beobachten können, wie zwei andere Hunde voller Freude ins Wasser hopsten und los schwammen, aber das ist ihm noch ziemlich suspekt. Ich konnte zwar mit einem Leckerlie seine Nase ins Wasser locken, aber das war's dann auch schon:


24.09.2011 - Nordlichter-Treffen

Heute war der große Tag, das große Treffen!

Um 10 Uhr starteten wir Richtung Glinde. Wir kamen gut durch Hamburg durch und waren gegen 11:30 Uhr am ersten Treffpunkt. Wir wollten uns zwar erst um 12 Uhr treffen, es waren aber schon einige Zwei- und Vierbeiner da und die Aufregung groß. Xanny war etwas überfordert von so vielen Lakritznasen, so dass wir ihn erst mal von abseits haben schauen lassen. Dann sind wir nach und nach zu allen Hunden hingegangen und das ging dann auch ganz prima.

Als alle da waren ging es ab zum Parkplatz am Wald. Dort war bereits ein Reporter der Glinder Zeitung vor Ort, der einige Gruppenfotos geschossen hat. Dann gab es erst mal einen Begrüßungsumtrunk, die Lakritznasen bekamen lecker Naschereien und die Zweibeiner beschnupperten sich, zumindest, die welche sich noch nicht kannten.

Dank der super Organisation einer Airedale-Forianerin fühlten sich alle wohl und wir brachen dann gemeinsam zum nächsten Foto-Platz auf. Dieser stellte sich als Baumstamm heraus, auf dem fast alle Zweibeiner Platz fanden, natürlich nicht ohne ihre Hunde. Das war teils ein wenig schwierig, weil sich bei 18 Hunden natürlich nicht alle gleich lieb haben. Aber wir haben es geschafft, einige nette Bilder zu schießen und so kann ich hier zumindest mal ein Gruppenfoto zeigen:


Von dort aus ging es weiter zu einer schönen Wiese, die als nächster Foto-Session-Ort dienen sollte. Xanny nutzte die Gelegenheit und tobte in der Wiese herum, während die erwachsenen Hund brav auf Kommando auf die Kameras zuhopsten.


Nachdem auch diese Bilder im Kasten waren trennten sich unsere Wege in große und kleine Runde. Wir trafen uns dann wieder am Parkplatz und bekämpften erneut alle mitgebrachten Leckereien. Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Steak-Restaurant, wo man uns bereits erwartete. Wir hatten alle unsere Speisen vorbestellt, so dass wir dann auch gemeinsam unser Essen bekamen und schlemmen konnten.

Es war ein gelungener Nachmittag mit vielen Airedale-Verrückten und ihren Strubbelschnuten. Wir hatten viel Spaß und haben viele nette Leute kennen gelernt.

Xanny hat sich vorbildlich benommen, wir haben ihn fast die ganze Zeit ohne Leine laufen lassen. Er war entspannt, hat die Gesellschaft genossen, sich in Sicherheit gebracht, wenn es ihm zu viel wurde und wann immer wir ihn riefen, kam er zu uns. Wir sind mal wieder ganz stolz auf ihn.

23.09.2011 - Morgen ...

Morgen wird ein aufregender Tag. Morgen treffen wir uns mit fast 20 Hunden und deren Rudeln zum gemeinsamen Wandern und Essen. Wie das kommt?

Wir sind häufig unterwegs im Airedale Forum und hatten dort angefragt, ob wir ein Treffen der Nordlichter auf die Beine stellen wollen. Ein Termin war ratzfatz gefunden und morgen ist nun der große Tag. Wir treffen uns an einem zentralen Ort und fahren dann alle gemeinsam in den Wald. Es wird ein Reporter der regionalen Zeitung dazu kommen, wir sind gespannt, was dann in der Zeitung steht.

Es gibt zwei Runden, eine kleine 1-stündige für alle Junioren, Senioren und fußlahmen Menschen und eine größere 2-stündige für alle gesunden erwachsenen Hunde. Ein Begrüßungsumtrunk ist organisiert, wir haben eine Portion Thunfisch-Bananen-Kekse für die Vierbeiner gebacken und so wird es wohl ein aufregender Nachmittag werden.

Anschließend gehen wir alle gemeinsam in einem Steak-Restaurant essen, natürlich MIT Hunden. Das Restaurant ist bestens auf uns vorbereitet, die Speisen sind bereits vorab ausgewählt worden, so dass wir alle zusammen schlemmen können. Wir werden in den nächsten Tagen berichten.

Xannys Zähne machen im ganz schön zu schaffen, er kaut auf allem herum, was er zwischen die Zähne bekommt. Ja er beißt dabei auch wieder in die Hände, aber man merkt sehr wohl, dass dies nicht bewusst auf die Hände zielt, sondern dass er einfach nur herumkauen will. Ich freue mich auf die Zeit nach dem Zahnen.

Wir verstecken ab und an Xannys Dummy im Garten. Das ist eine Stoffrolle, die man mit Leckerlis befüllen kann. Bisher hat Xanny noch immer alles gefunden, was er suchen sollte. Ich bin begeistert, wie viel Spaß ihm das macht. Manchmal, wenn man ihm z. B. den Dummy vor die Nase hält um ihm zu zeigen, was er gleich suchen soll, hält er kurz die Nase dran und dreht sich schon Richtung Garten, als wolle er sagen: Okay, ich hab den Geruch, jetzt trab ab und versteck das Ding! Heute abend gehts wieder zum Schnüffelkurs, auch davon gibt es sicher wieder etwas zu berichten.

20.09.2011 - Zahnfee

Jetzt haben wir den Salat. Heute mittag fehlte Xannys erster Zahn. Und was hat die Zahnfee gebracht?

Einen dicken fetten Knochen!


19.09.2011 - Zahnlose Minna

Bald haben wir eine zahlose Minna! Ich habe heute bemerkt, dass Xannys untere Schneidezähne ganz wackelig sind. Er kaut ja schon seit Tagen auf allem Möglichem herum, nun wissen wir auch warum!

Jo, das wars für heute, mehr gibts nicht, außer dass wir täglich feststellen, dass es entspannter wird. Xanny hört jetzt auch schon auf leise nette Kommandos, oder auch mal nur ein Räuspern oder Knurren von mir.

18.09.2011 - Fotos

Heute gibts bis auf die Erkenntnis, dass Xanny uns seine Erziehung von Tag zu Tag leichter macht, einfach nur mal Fotos:








17.09.2011 - Nasenarbeit

Gestern abend waren wir zum dritten Mal zum Nasenarbeits-Kurs in der Hundeschule. Ich bin enorm beeindruckt, wie schnell Xanny begriffen hat, was er zu tun hat. In der letzten Woche hatten wir außer Sohnemann und Leckerlis auch einmal einen Ball versteckt. Den hat Xanny zwar gefunden, ist aber einfach drüber gelaufen und hat ihn nicht als das erkannt, was er suchen soll. Wir haben uns also in der Zwischenzeit Schlüsselanhänger aus Vlies besorgt und diese ein paar Tage in der Hosentasche mit uns herumgetragen, damit sie unseren Geruch annehmen.

Gestern nun sind wir also zur Hundeschule gefahren, Xanny mit hungrigem Magen. Denn ich hatte seine komplette Fleischportion in kleine Würfel geschnitten und kurz gekocht, damit sie bei der Gabe als Belohnung nicht gar so eklig sind. Ist prima, wenn man sowas Leckeres zur Verfügung hat, denn zwischen den Suchübungen kann man auch immer ein wenig Sitz Platz und ähnliches üben. Nun möchte ich mal aufzählen, welche Übungen Xanny gestern mit Bravour gemeistert hat:

Zur Einstimmung gab es 6 große Kunststoff-Kegel, unter 4 davon wurde ein Fleischwürfel versteckt, natürlich so, dass Xanny es nicht sehen konnte. Er hat natürlich alle Fleischstücke gefunden und dies immer mit Kratzen am Kegel angezeigt. Wir haben diesen dann immer schnell umgekippt, damit Xanny an seine Belohung kommt.

Einer unserer Schlüsselanhänger wurde Xanny unter die Nase gehalten, er hat ihn beschnuppert, gekostet und dann wurde dieser in einem der Agilitytunnel, beim nächsten Mal hinter einem Busch versteckt. Einen hat Xanny recht schnell gefunden. Der zweite im Tunnel dauerte etwas länger, da lief Xanny auch erst mal drüber, bekam aber dabei wohl den Geruch in die Nase, machte kehrt: Ziel erreicht. Ein drittes Mal wurde Xannys Plüsch-Ernie versteckt, da brauchte er dann etwas Hilfe beim Finden, ich muss aber erwähnen, dass dies die letzte Übung am Abend war und Xanny eigentlich schon fix und alle war, dies aber auf keinen Fall zugeben wollte. Er zog und zerrte immer wieder zu dem Türchen zum Suchgelände, es war traumhaft, wie arbeitswillig Xanny sich zeigte.

Zwischendrin versteckte sich Sohnemann für einen Hund außerhalb des Hundeschulengeländes. Diese Übung läuft wie folgt ab: Der Hund bekommt den Schlüsselanhänger gezeigt, der nach der zu suchenden Person riecht, außerdem eine Hand voll Leckerchen. Die Person geht zum Tor hinaus, verliert draußen auf dem Weg den Schlüsselanhänger und versteckt sich, in diesem Fall quer über die Wiese hinter Gebüsch. Xannys Aufgabe sollte sein, sich diese Suche anzuschauen, indem er hinter dem suchenden Hund herlaufen sollte, mit mir am anderen Ende der Leine natürlich. So haben wir das auch gemacht. Nur dass der suchende Hund von der Spur abkam und einen Bogen einbaute, Xanny jedoch direkt seiner Nase nach über die Wiese wollte. Ich musste ihn natürlich bremsen, denn schließlich sollte er hinterher laufen und nicht vornweg.

Nach diesem Beispiel sollte Xanny selbst diese Übung absolvieren. Also, Sohnemann zeigte ihm den Schlüsselanhänger, die Hand voll Fleischwürfel, flitzte zum Tor hinaus, verlor den Schlüsselanhänger, lief einen Weg entlang und bog nach links in einen weiteren Weg ab, um dort auf uns zu warten. Die Strecke war - ich bin mir nicht sicher - ca. 50 - 70 Meter lang. Xanny quietschte genau so aufgeregt, wie der Hund vor ihm, es war verrückt, wie verrückt er auf diese Suche war. Wir nahmen den Schlüsselanhänger auf, ließen Xanny nochmals daran schnuppern und - SUCH - gings los. Unterwegs verlor er 3 Mal die Richtung, bekam den Anhänger nochmals zum schnüffeln, fand seine Spur wieder und fand Sohnemann um die Ecke, der den Fleisch-Jackpot für ihn bereit hielt.

Ich hätte nie gedacht, dass Xanny schon so prima Gegenstände und auch Personen finden kann. Ich bin mächtig stolz auf unsern Drops. Als wir nach Hause kamen kippte er neben der Haustür auf sein Pfotenhandtuch und schlief gleich ein. Diese Schnüffelabende schaffen ihn mächtig gewaltig, und wir kommen jedes Mal mit einem zufriedenen, ausgeglichenen Hund nach Hause.

16.09.2011 - Schicker Hund


Hund und Haus sind gegen Flöhe behandelt, nun können wir uns wieder den angenehmeren Dingen des Alltags widmen. Heute habe ich Xanny mit einem besonders großen Stück Stinkepansen auf den Trimmtisch gestellt und so hatte ich etwas mehr Zeit ihn zu betüdeln. Die Pfoten sind wieder freigeschnitten, das Fell an den Beinen und der Bart sind ordentlich gekämmt, die Decke ist bearbeitet und auf dem Kopf haben wir mit der Maschine auch ein wenig Fell weggenommen. Na das müssen wir alles noch ein wenig üben, aber man kann schon einen Unterschied entdecken. Auch wenn Hund nach diesem Friseurtermin nix besseres zu tun hatte, als kräftig im Sand zu buddeln. Dazu folgt später noch ein Film. Erst mal gibt es Fotos:




  Und hier die versprochenen Filme:


15.09.2011 - Igel

Vorbei ist's mit den bereits erwähnten "einzelnen Flöhen". Heute hab ich schon 3 gefangen und jetzt reicht's mir auch damit. Blöder Igel *motz* Der arme Xanny scharrt sich ganz schön, also gehts nachher ab zum Tierarzt, wir sind sowieso mit Impfen dran, vielleicht können wir das auch gleich mit erledigen.

Heute morgen habe ich mich seit langem mal wieder zum donnerstäglichen Guten-Morgen-Kaffee getroffen, in einem kleinen sehr netten Laden mit ausgefallener Deko aber auch mit ausgefallenen Bio-Kuchen und -Backwaren und eben leckerem Kaffee. Xanny hat sich dort ganz ordentlich benommen. Die Langeweile hat ihn dann zwar auf meine Schnürsenkel aufmerksam gemacht, aber es gibt Schlimmeres.

Gestern bin ich mal mit Xanny durch die Stadt gelaufen, einen völlig anderen Weg als den sonst alltäglichen Arbeitsweg. Ich habe mal genau beobachtet, wann Xanny stehen blieb, auf was er so reagierte. Es ist enorm, wie viele Geräusche wir als alltäglich gar nicht mehr wahrnehmen, die aber so ein kleiner Hund erst mal erkunden und einordnen muss. Manche Sachen sind Xanny unheimlich. Zum Beispiel stehen Donnerstags morgens immer die gelben Säcke an den Straßen. Manche nimmt er gar nicht wahr, manche jagen ihm einen Schreck ein und der Schwanz verschwindet. In solchen Situation geh ich dann immer langsam auf das böse Objekt zu und hock mich hin, so dass Xanny bestrebt ist, zu mir zu kommen. So lernt er dann auch, dass es eben nur ein gelber Sack ist und kein Monster ;-)

Auf dem normalen Arbeitsweg kennt Xanny sich schon gut aus, muss also nicht mehr jede Bank und jeden Stein begutachten. So haben wir jetzt mehr Zeit, andere Sachen zu üben. Ich hab beispielsweise immer Xannys Ball mit Strick dabei. Ab einer bestimmten Stelle darf Xanny ohne Leine laufen. Dann werf ich ihm den Ball weg und da er ihn für ein Leckerli wieder zurückbringt nutzen wir auch gleich das Kommando BRINGS. Wer weiß, wofür es gut ist. Das macht er 2 bis 3 Mal sicher, dann fängt er an zu schludern, lässt z. B. den Ball 3 Meter vor mir schon fallen und will dann seinen Keks. Na da kennt er mich aber schlecht. Dann kommt SUCH BALL, das schnallt er meistens, rennt wieder zum Ball und bringt ihn 1,5 Meter näher und versucht wieder an den Keks zu kommen. Das gleiche Spiel noch mal und er bekommt den Keks auch nur, wenn der Ball bei mir landet. Manchmal spuckt er ihn 1 Meter vor mir aus und der Ball rollt bis zu mir. Das akzeptier ich dann schon auch manchmal.

Eine andere Geschichte ist SLALOM. Wir haben zwei Möglichkeiten Slalom zu laufen. Die erste ist vor einem Kindergarten. Dort stehen in einem Abstand von ca. 1 Meter 5 oder 6 rot-weiß-lackierte Pfosten vor einem Stromhäuschen entlang des Fußweges. Das bietet sich geradezu an, da mit Xanny im Slalom durchzulaufen. Die nächste Gelegenheit kommt am Hafen:


Ihr seht die Granitblöcke? Okay, der Abstand ist fast schon zu groß. Aber wenn Xanny rumdüdelt und seine Nase überall hat nur nicht bei mir, dann nehm ich ihn an die Leine und dann gibts Slalom durch die Blöcke. Das fordert Xannys Aufmerksamkeit und übt auch ein wenig das an kurzer Leine neben mir laufen.

Xanny hat auch ganz schnell gelernt, dass es nichts bringt auf der anderen Seite vom Laternenpfahl, vom Papierkorb, vom Baum langzuwollen, wenn er an der Leine ist. Wenn er es doch probiert - was aber schon länger nicht mehr vorgekommen ist - bleibe ich geduldig stehen, bis er merkt, dass er zurück und auf meine Seite muss.

Und noch etwas üben wir jetzt. Bisher hat Xanny sich an Straßen am Bordstein hinsetzen müssen, was mit Leckerli leicht zu lernen war. Jetzt führe ich ihn gezielt auf meiner linken Seite an die Straße heran, mit Keks in der Hand, und ziehe ihn mit dem Keks bis ganz dicht an meine linke Seite und mit Kommando FUSS dann auch gleich ins Sitz, das er ja bereits kennt. Klappt prima, ich bin ganz stolz auf den Drops.

Das war ein kleiner Einblick in unsere täglichen Erlebnisse - für heute jedenfalls.

14.09.2011 - Durchzug

*gääähn* ... Muss ich denn wirklich schon wieder aufstehen? Tut das not?

Mit diesen Fragen in den Augen schaut Xanny mich jeden Morgen an und lässt sich nur schwer überreden aufzustehen. Nachdem ich ihn dann mit viel Überredungskunst nach draußen gelockt habe und er sein morgendliches Geschäft verrichtet hat, plumpst er im Bad auf meine Füße und ratzt noch eine Runde, bis ich in die Küche gehe und anfange mit seiner Schüssel zu klappern, dann wird er doch wach.

Im Moment haben wir scheinbar eine "Ich schalt auf Durchzug"-Phase. Der Lümmel mag nicht so wirklich hören, es ist schwierig sich durchzusetzen. Vor allem mich scheint er - grad abends in seiner Tobezeit - ständig herausfordern zu wollen zum Kräfte messen. Es ist schwer für mich, nicht immer darauf einzusteigen. Manchmal müsste ich es einfach ignorieren und ihn stehen lassen mit seinem Übermut. Aber da ich doch ein recht impulsiver Mensch bin, passiert meist die Reaktion vor dem Denken und dann ist es zu spät und ich muss durchziehen, was ich begonnen habe.

Xanny frisst nach wie vor alles und davon auch möglichst viel. Die neu erstandenen Knorpelknochen scheint er besonders zu mögen, vor allem ist er damit auch immer eine ganze Zeit beschäftigt, so dass ich mich in Ruhe um das Mittagessen kümmern kann - ohne Hund auf den Füßen vorm Herd.

Nachmittags gibt es öfter mal Suchspiele im Garten. Leckerli unter einem von 4 Hütchen kommt immer gut und ist eigentlich schon viel zu einfach. Deshalb wird jetzt das Leckerli im Garten versteckt, wobei Xanny noch zusehen darf, wohin Sohnemann mit dem Leckerli verschwindet. Da wir aber im Garten einen Carport, Kaminholzregale und ein Gartenhäuschen stehen haben, kann Xanny nicht genau sehen, wo das Leckerli verschwindet. Er kann also der Richtung erst mal folgen, muss dann aber doch seinen Nase einsetzen. Und bis jetzt hat er noch jedes Leckerli gefunden. Gestern war ich mit ihm auf einem abgemähten Stoppelfeld unterwegs. Dort hab ich ihn am Halsband festgehalten und das Leckerli ca. 5 Meter ins Feld geworfen. Seine Aufgabe, es wiederzufinden, hat er recht gut gemeistert, nur für das erste hat er etwas länger gebraucht.

Im Geschäft wird Xanny auch immer ruhiger. Ich habe den Eindruck, er hat begriffen, dass ihm das ganze Gejammer nichts bringt außer Ignoranz. Klar motzt er noch, wenn ich aus dem Sichtfeld gerate, aber er ist schon wesentlich entspannter geworden. Und da wir den Weg zur Arbeit zu Fuß bewältigen, schläft er sowieso die erste Stunde, oder auch mal 1,5 Stunden. Dann gehen wir kurz in den Garten, wobei er jetzt immer schaut, ob die Hündin des Hauses nicht auf ihrem Lieblingsplatz in der Hecke liegt. Da muss er einfach immer rein, und kommt immer erfolglos wieder raus. Jule mags eben lieber gemütlich im Wohnzimmer. Mit 12 Jahren darf man auch wählerisch werden. Und da will man auch nicht mehr solch albernes Jungvolk um sich haben. Danach mosert Xanny meist ein wenig, um dann die nächste Schlafrunde einzuschieben. Naja, 3 Stunden sind auch schnell rum und dann laufen wir wieder nach Hause.

Nachmittags laufen wir meist auch noch eine ordentliche Runde, so dass Xanny nicht gar so sehr auf dumme Ideen kommt. Das Pool-Loch ist noch immer sehr interessant, da gibt es ringsherum noch diverse Styropor-Streifen auszubuddeln und wenn die doofen Dinger nicht rauswollen, dann bellt Xanny sie an und beschimpft sie.

Vor 3 Jahren haben wir zusammen mit Sohnemann ein Igelhaus gebaut und bisher immer vergeblich hinein geschaut, die Igel hatten es einfach nicht begriffen. Aber dieses Jahr ist einer eingezogen. Ich wunderte mich, was Xanny wohl so Interessantes an dem Häuschen finden mag, dass er so darum herum hopst. Nun wissen wir es. Und wir wissen jetzt auch, wo immer mal wieder diese einzelnen Flöhe herkommen, die ich Xanny aus dem Fell fange.

11.09.2011 - Strand & Pool

Heute gibts nur ein paar schöne Fotos, Xanny war am Elbstrand zum Austoben unterwegs:





Wir haben im Garten unseren Pool abgebaut, da wir ihn kaum noch benutzen. Übrig geblieben ist ein "Loch" mit 4,20 m Durchmesser und ca. 40 cm Tiefe, in dem festgestampfter Sand ist. Ein perfekter Spielplatz für kleine Dropse, hier ein kleiner Film:


09.09.2011 - PFUI

So, nachdem ich vorgestern abend ein sehr nettes Gespräch hatte mit einer Airedale-Halterin hier im Ort, deren süße Maus wir vor langer Zeit mal übers Wochenende bei uns hatten, habe ich gestern mit Xanny zwei klärende "Gespräche geführt".

Ich berichte ja schon länger, dass ich die ewige Beißerei von Xanny nicht in den Griff bekomme. Jede Maßnahme dagegen brachte nur noch aufgeregteres Schnappen hervor. Ich habe dies immer versucht mit NEIN oder AUS in den Griff zu bekommen, ohne große Erfolge. Nun übe ich seit 3 Wochen mit ihm PFUI, jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit und auch auf dem Rückweg. Wann immer Xanny etwas aufnehmen will, kommt ein mächtiges Pfui von mir, half das nicht gabs anfangs einen Ruck mit der Leine und sofort ein Leckerli von mir als Alternativangebot. Dies hat wunderbar funktioniert, Xanny hat es schnell begriffen und inzwischen funktioniert es auch ohne dass er an der Leine ist. Ich bin nur nicht auf die Idee gekommen, es beim Beißen einzusetzen.

Gestern nun habe ich mich auf den Boden gesetzt und die Beißerei direkt provoziert. Nach einem lauten PFUI schaute er mich verdutzt an, biss aber wieder zu. Da ich darauf vorbereitet war, habe ich ihn sofort geschnappt, blitzschnell auf den Rücken gedreht und ihn mit meiner Hand an seiner Kehle gehalten. Ich habe laut und ärgerlich PFUI gesagt, und ICH WILL DAS NICHT MEHR und DAMIT IST JETZT SCHLUSS! Ein "einfaches" auf den Rücken drehen hatte Xanny nicht anhaltend beeindruckt, das hatte ich schon mal versucht. Aber diesmal habe ich wohl ziemlichen Eindruck hinterlassen, Xanny hat sich nicht dagegen gewehrt, sich danach aber auch nicht ängstlich oder sensiblich verhalten. ABER ... mich hat er seitdem nicht wieder gebissen.

Mein Sohn kam nachmittags nach Hause, ich erklärte ihm genau, was ich gemacht hatte und warum, denn er findet solche Behandlung des Hundes schrecklich, weil er sich eben noch nicht großartig auskennt mit Hunden. Ich erklärte ihm, dass wir nun schauen würden, ob Xanny ihn noch zwickt, wir setzten uns also zusammen auf den Boden und provozierten Xanny nochmals. Das gleiche Spiel, Xanny biss Sohnemann und ich zeigte ihm erneut meinen Unmut darüber. Seitdem ist auch Sohnemann sicher vor Xannyzähnen.

Meinem Mann schickte ich eine SMS, er solle mit lautem PFUI reagieren, wenn er nach Hause kommt und Xanny ihn in seiner Freude in die Hände zwickt. Er hatte das nun etwas missverstanden und begrüßte Xannyx Anspringen direkt mit einem lauten PFUI. Der war so verdutzt, dass er vergaß zu Zwicken.

Am gestrigen Tage gab es keinen Biss mehr von Xanny.

Heute, beim morgendlichen Kuscheln, freute sich Xanny sehr, als mein Mann aufwachte und wollte dies wieder mit Beißen ausdrücken. Eine kurze Erinnerung mit auf den Rücken drehen und PFUI rief alle Erinnerungen wieder wach und seitdem haben wir keinen Zahn wieder gespürt.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert und glücklich ich darüber bin, dass wir dieses Verhalten nun in den Griff bekommen. Es war ein so entspannter Tag ohne diese Zwickerei.

Ich muss allerdings auch noch eine Sache erwähnen. Seit gestern verzichten wir darauf, Xanny mit ausgestreckten Händen von oben herab am Kopf zu streicheln. Wir hocken uns statt dessen hin und streicheln ihn dann von unten her am Körper. Ich hatte den Eindruck, dass diese Hände von oben vielleicht eine Bedrohung darstellen könnten. Und ich glaube, damit hatte ich nicht so unrecht. Zumindest wurde ich in der Hundeschule darin bestätigt.

08.09.2011 - Das Ohr

Heute waren wir unterwegs um eine neue Ladung Fleisch, Knochen und u. a. Ohren vom Rind zu holen. Zu Hause angekommen, hat Xanny gleich eins von den Ohren bekommen, so mit Fell und so *schüttel*

Also ich persönlich finde das ganz schön eklig, aber Xanny war ganze 3 Stunden damit beschäftigt. Er hat es in dieser Zeit 3 mal vergraben - an 3 verschiedenen Stellen - es wieder ausgebuddelt und weiter gekaut. Zwischendrin fing es mehrfach an richtig heftig zu regnen und Xanny war der Meinung er könnte das Stinkeding im Flur weiterkauen. Da hat er aber die Rechnung ohne mich gemacht. Er hat aber ziemlich schnell verstanden, dass er sehr wohl rein darf, aber OHNE das Ohr. War eine lustige Prozedur, bis ers geschnallt hatte. Nun hat er das Ohr wieder versteckt und ich weiß nicht wo, hab nicht aufgepasst. Danach ist er reingekommen und sofort eingeratzt.

Ist schon anstrengend, so ein zähes Ohr abzukauen. Ich hab Fotos gemacht, aber man muss sie nicht unbedingt anschauen.

PS: Ich hab das Ohr doch noch gefunden. Es ist etwas größer als alles, was Xanny bisher verbuddelt hat, es schaut also frech aus seinem Versteck heraus. Unter dem Sommerflieder, zwischen den Steinen ... sieht lustig aus, aber neiiin, ich kann das Bild hier nicht zeigen. Wer will schon Ohren von Kühen ohne Kühe sehen ...

07.09.2011 - Trimm-Mich-Tisch

Gestern haben wir unseren "Trimmtisch" so platziert, dass ich Xanny am Halsband einhängen kann. Ist zwar jetzt etwas enger zum Wäsche aufhängen, aber dafür könnte ich auch draußen trimmen, wenn es regnet. Ich gebe zu, die Kette ist etwas überdimensioniert, ist auch nur eine Übergangslösung, bis Xanny größer ist.

Das Trimmen haben wir auch gleich ausprobiert. Xanny bekam wieder ein lecker Stück Pansen *Nase zuhalt* und ich hab zum ersten Mal mein schickes Trimmmesser ausprobiert. Boah, da kommt ja schon ordentlich was raus. Ging ganz prima. Ich hab dann sogar aufgehört, bevor Xanny mit dem Pansen fertig war, er sollte ja nicht nackig werden.

Ich mach jetzt wirklich jeden Tag was an Xanny, immer gehts auf den Tisch, da liegt schon ein Stück Pansen, und dann nehm ich Kamm, Striegel, Trimmmesser oder Schere. Wobei das Rumschnibbeln an den Pfoten mag Xanny wirklich nicht, da zuckt er immer weg. Aber ich mags ja auch nicht, wenn mir jemand an den Füßen rummacht. Das Zupfen stört Xanny überhaupt nicht, solange er mit dem Pansenstück beschäftigt ist. Darüber hinaus habe ich ihn noch nicht "belästigt", wir bleiben erst mal bei schmackhaften Erfahrungen auf dem Tisch!

01.09.2011 - Geklebt

1. September 2011

Das arme Xannykind muss nun nicht mehr auf mich hören, denn die Ohren sind (zu)geklebt. Nee so ein Unsinn ... Er findets noch nicht lustig, irgendwas ist da an seinem Kopf, das anders ist und ich habe zu tun, ihn immer vom Scharren abzuhalten.

Als wir bei unserer Züchterin angekommen sind, wurde Xanny erst mal von seinen Geschwistern und Halbgeschwistern in die Ecke gezwängt und be"kämpft". Fand er nicht so toll, aber wie immer hat sich die Stimmung nach einiger Zeit geglättet und die Wutzis haben getobt. Xanny bekam dann gleich erst mal die Ohren geklebt. Das wollte er nun gar nicht haben, dass ihm jemand am Kopf rumfummelt und er still halten muss. Aber ich hatte einen Bestechungspansen dabei und dann gings halbwegs. Und damit die Ohren ordentlich trocknen können gings nochmal eben bisschen mit dem Trimmmesser übers Fell und dann wieder raus zum Toben.


Frauchen bekam einen Kaffee und hielt einen Schwatz, Xanny war unterwegs. Nach und nach fielen die Welpen um und schliefen, auf der Terrasse, in der Heckenkuhle, im Eingang, nur ein Drops war nicht kleinzukriegen, nun ratet mal welcher!!!

GENAU, das Xannytier. Er höppte wie ein Ziegenbock um die anderen herum und versuchte sie zum Spielen zu animieren, aber da war nix mehr los. Na gut dachte er sich wohl, dann kümmer ich mich JETZT, wo mich niemand mehr stört, um den großen Knochen da unten auf der Wiese.

Da hatten wir uns ja eigentlich den Schmusebären des Wurfes ausgesucht und jetzt haben wir das Krokoranhaschaf, das nicht zur Ruhe zu bekommen ist. Diese restlichen Geschwister sind allesamt sooo süüüß, und irgendwie haben sie schon alle ihre Persönlichkeiten. Einer ist ein ganz drolliger Wuff, ein bisschen kompakt, sieht irgendwie immer aus, als hätte er sich grad den Bauch vollgeschlagen. Aber sowas von lieb und goldig. Ein anderer ist eine richtige Schönheit, tiefschwarz mit fast rötlichem Braun und super Rute *schmacht* hach wenn das doch mit dem Lottogewinn mal klappen würde! Ich nähme sie ja alle.


Und weils gar zu schön ist, hier nun auch mal ein Filmchen vom Drops:


3. September 2011

Gestern abend war ich mit Xanny zum Schnuppern im Nasenarbeits-Kurs, wie zweideutig! Sohnemann war mit dabei und die ersten Übungen sahen wie folgt aus: Sohnemann mit Fleischwurst in der Hand hält eben diese Xanny unter die Nase. Ich halte Xanny vor mir am Halsband, Sohnemann flitzt weg und versteckt sich hinter dem Agilitytunnel. Xanny bekommt SUCH FELIX und flitzt wie blöde zu Sohnemann. Das haben wir mehrfach gemacht, immer so dass Xanny noch gesehen hat, wo Sohnemann hinflitzt. Beim letzten Mal schickte die Kursleiterin Sohnemann IN den Tunnel und war gespannt, ob Xanny wie alle anderen Durchläufe auch wieder hinter den Tunnel flitzt. Dieser - auf Höhe der Tunnelöffnung - schlug einen Haken und nix wie rein in den Tunnel.

Xanny war danach fix und alle, heute morgen war er um 6 Uhr auf der Wiese und hat dann noch mal bis 9 Uhr geschlafen, yeah! Wir haben doch eine Chance, am Wochenende auszuschlafen.

5. September 2011
Gestern haben wir einen ganz schönen Weg entlang der Stör entdeckt. In gemütlichem Tempo waren wir hin und zurück 1 Stunde unterwegs. Im Moment reicht das noch, um Xanny kaputt zu kriegen. Naja nicht wirklich, die kurze Strecke im Auto nach Hause reicht schon, um wieder fit für den nächsten Unsinn zu sein.

Nachmittags haben wir mit 3 Blumentöpfen und ein paar Leckerlis SUCH geübt. Mein Mann hat Xanny festgehalten, ich hab die Blumentöpfe nebeneinander auf die Wiese gestellt, ca. 5 Meter weg und 30 cm voneinander entfernt und unter 1 Topf gabs ein Leckerli. Dann bin ich zu Xanny, hab ich sitzen lassen und mit SUCH LECKERLI losgeschickt. Nur beim ersten Mal hat er 2 Töpfe umgekippt, die nächsten Durchgänge ist er schnurstracks zum richtigen Topf gelaufen.

Und ein paar Eindrücke vom gestrigen Nachmittag:


31.08.2011 - Dog Walk

31. August 2011

Gestern haben wir mit unserer Hundeschule einen Ausflug gemacht, einen Dog Walk. Nun ja, hätte ich vorher mal etwas genauer gefragt, hätte ich gewusst, dass es eine ganz schöne Strecke zu laufen gilt.

Aber von vorn: Wir sind von der Hundeschule zum Bahnhof gelaufen, 8 Hunde wenn ich mich recht erinnere und ein paar mehr Zweibeiner. Netterweise bekamen wir auch prompt Schrankengebimmel und durchfahrende Züge präsentiert, wie auf Bestellung. Wir fuhren dann eine Station mit der Bahn ins nächstgelegene Dorf. Kurz vor der Abfahrt erfuhr ich dann zufällig, dass der Rückweg zu Fuß geplant ist. Oh weia, der arme Xanny. Also um das ganze mal abzuschwächen, wir reden hier von ungefähr 3 km und gemütlichem Spaziertempo. Die Bahnfahrt war kurz und schmerzlos, der Rückweg war entspannt und mit netten Gesprächen gespickt. Xanny lief streckenweise frei, da es durch die Felder ging. Er hat sich prima gehalten, keinerlei Anzeichen von "Ich kann nich mehr", als ich ihn mal ein Stück tragen wollte, kam die ganz klare Ansage Hey lass mich runter, was solln das?. Wenn ich ihn gerufen habe, ist er trotz der ganzen Aufregung sofort zu mir gekommen, was bin ich stolz auf meinen Drops.

Die Hälfte des Weges wird unsere große Hunderunde werden, d. h. ich kannte den Weg bereits und er führte direkt an unserem Haus vorbei, so dass wir nicht ganz so weit laufen mussten wie alle anderen. Es war ein ganz schöner Ausflug mit entspannten Hunden und entspannten Zweibeinern.



Und wenn ihr nun denkt, Xanny ist nach dieser Tour zu Hause umgefallen, dann habt ihr euch getäuscht, genau wie ich. Er hat sein Futter inhaliert, nach mehr gefragt - wie immer - und ist dann in den Garten gedüst zum alltäglichen Besenkampf. Erst eine gute Stunde später ist er dann weggedöst und heut morgen wollte er eigentlich wie immer nicht aus den Federn. Och nöö, ich will hier noch ein wenig auf Deinem Kissen kuscheln, nich aufsteeeehn *brummelgrunzstööööhn*

27.08.2011 - Lecker Pute

27. August 2011

Heute haben wir lecker Pute für Xanny gekauft. Und da das mit den Hühnerhälsen jetzt nicht mehr so spannend zu sein scheint, haben wir für einen ersten Versuch auch einen Putenhals gekauft, den allerdings in 3 Teile hacken lassen. So gab es nun heute zum Mittag Puten-Innereien und ein Stück Putenhals.

Erst mal hat Xanny das Stück Hals nehmen wollen, das war dann aber irgendwie unhandlich, so dass er sich erst mal um bekannte Konsistenzen gekümmert hat. Die waren ruckizucki weginhaliert, so dass nun Zeit war, sich um das große Dingen zu kümmern. Ich hab ihn damit nach draußen bugsiert, damit er nicht im Haus alles vollmanscht, und er hat sich auch sogleich ein gemütliches Plätzchen gesucht und sich um die Pute gekümmert. Ich hab ihn beobachtet, weil ich doch ein wenig Angst hatte, dass er auch dieses Stück versucht zu schlingen. War aber alles im grünen Bereich. Xanny hat ca. eine halbe Stunde gebraucht, bis er den Hals verputzt hatte. Erst schön das leckere Fleisch abnagen und dann die Knochen knaupeln. Sobald man in seine Nähe kam, griff er sich den Hals und brachte ihn in Sicherheit. Da half auch ein leckeres Stück Fleisch in meiner Hand nichts. Und auch mein HIIIIIIIIIIIIER, das bis jetzt super funktioniert, verpuffte. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei einfach mal dahingestellt. Pute steht jedenfalls ab jetzt auf dem Speiseplan, wo wir diesen tollen Putenhof entdeckt haben.


28. August 2011

Heute morgen waren wir nach einem Blick in den Tidenkalender bei Niedrigwasser am Elbstrand. Bei unserem letzten Besuch war ja der Strand komplett unter Wasser, diesmal waren wir schlauer. Xanny hat den Spaziergang sichtlich genossen. Viel Platz zum Toben, Sand unter den Pfoten, mal weicher mal härter, mal trockener, mal nasser und ganz viele Hunde die es kennenzulernen gab oder denen auch mal ausgewichen wurde. Wir haben sogar einen Irish Terrier getroffen *freu* sieht man ja nicht so oft.

Auch die Erfahrung, dass das Elbwasser salzig schmeckt hat Xanny heute gemacht, mochte er wohl nicht so gern, er spuckte den nassen Sand schnell wieder aus.




29. August 2011

Nach dem langen Tobespaziergang gestern am Strand war Xanny den restlichen Tag ganz schön lieb und kuschelig. Abends fing er irgendwann an, immer mal wieder merkwürdig zu röcheln. Es war kein Würgen aus dem Bauch heraus, wie man es im allgemeinen kennt, eben nur so, als würde ihm was im Hals stecken. Man, da können einem aber die Alarmglocken losläuten, wenn mit so einem kleinen Strubbeltier was nicht stimmt. Nachdem das bis heute Mittag immer wieder vorkam, bin ich mal eben zur TÄ gefahren. Sie hat sich gefreut uns zu sehen, ich glaube sie hat Xanny in ihr Herz geschlossen. Er hat nüscht im Hals stecken, es ist wohl eine Hals-/Mandelentzündung wie sie lt. TÄ bei Welpen öfter mal vorkommen. Na gut, wenns weiter nüscht ist.

Gestern und heute hab ich den Drops auf meinen "Trimmtisch" gestellt, ihn mit einem Stück Pansen bestochen und ihn während des Kauens mit Striegel und Kamm bearbeitet. Das funktioniert in der Tat viel besser, als auf dem Fußboden, da ist das Gehöppe wirklich groß und der Kamm sogar gefährlich in Augennähe. Das machen wir nun täglich und dann sollte das erste große Trimmen im Oktober nicht mehr anstrengend sein.

Aber nun schaut bloß mal, was aus Xannys schönen Ohren geworden ist, wir haben jetzt einen Gismo.


Und weil wir eine sehr aufmerksame Züchterin haben, die hier mitliest und auch Gismo-Bilder von Xanny sieht, fahren wir am Donnerstag Ohren kleben. Da bin ich aber froh, jeder lacht herzerweichend über die lustigen Ohren, das kann ja so nicht weitergehen.

24.08.2011 - 3 Monate

Mein Ladenhüter:




25. August 2011

Heute sind Xanny und ich das erste Mal zur Arbeit gelaufen. Wir brauchen für die Strecke ca. 30 Minuten, wobei wir nicht straff laufen, sondern Xanny alle Zeit der Welt hat, um hier und da zu schnüffeln, mal einen Blatt hinterherzuhopsen und Begegnungen mit Hunden auszuleben. Haben wir den Straßenteil geschafft, kann Xanny ohne Leine laufen, da ich ringsum weit im Blick habe, wer wo dahergelaufen oder -gefahren kommt. Bis jetzt hört Xanny noch ganz prima, wenn ich ihn rufe, er wird auch jedesmal dafür belohnt und kann wieder losdüsen. Der Weg am Hafen ist supi um auch PFUI zu üben, denn durch unser Hafenbistro liegt an diesem Weg auch mal ein Stück Brötchen, oder Zwiebelring oder was auch immer. Klappt auch fast immer, denn sofort, wenn Xanny von sowas ablässt, gibts was Leckeres von Frauchen.

Der Fußweg hatte den Vorteil, dass Xanny - im Laden angekommen - erst mal breit war und es das erste Mal kein morgendliches Gejammer gab. Ich konnte in Ruhe die Kasse zählen, die Lichter anknipsen, das Geöffnet-Schild nach draußen hängen usw.. Es wird immer besser. Auf dem Heimweg hab ich den Drops dann mal ein Stück getragen, aber schon nach kurzer Zeit wollte er wieder laufen, getragen werden ist ja schließlich auch was für Babys.

Hier nur noch mal ein ganz schönes Bild von Xanny, der immer mehr zum Hund wird *seufz*. Am Samstag ist er schon 3 Monate alt. Muss ich einen Kuchen backen?


Ich habe das Gefühl, dass es schon viel einfacher ist, als noch in der ersten Woche. Xanny weiß jetzt schon, was alles NEIIIN zur Folge hat, wir haben seit fast 2 Wochen kein Missgeschick mehr im Haus und auch die Beißerei wird besser. Insofern bin ich wirklich wirklich glücklich mit der Strubbelschnute. Und den morgendlichen Weg kann ich tatsächlich auch noch ausdehnen, denn ich habe von "Sohnemann aus dem Haus" bis Arbeitsbeginn 1,5 Stunden Zeit. Bisher bin ich mit dem Fahrrad gefahren, aber Laufen mit Hund macht viel mehr Spaß.

Dieses folgende Bild will ich euch auch nicht vorenthalten. Man sieht hier Schienen von einer stillgelegten Draisine. Diese fährt nur noch zu einem weithin bekannten Stadtfest einmal im Jahr, immer hin und her, für die Kinder zum mitfahren.

Dieser Abschnitt am Hafen ist das letzte Stück bevor wir zum Geschäft abbiegen, bzw. das erste, wenns wieder heimgeht. Ich laufe immer auf der rechten Holzbohle lang, damit Xanny auf dem Rasen seine Geschäfte erledigen und um mich herumhüpfen kann. Aber was macht er? Er läuft immer hinter mir auf diesem Holz entlang. Mache ich einen großen Schritt auf die andere Bohle, hoppelt er hinterher und bleibt fein hinter mir. Es ist zu komisch. Die ersten Tage ist er manchmal mit den Pfoten zwischen Bohle und Schiene gerutscht, das passiert nun schon nicht mehr.

Und die Moral von der Geschich(t)?
Wir gehen beide aufm Strich!

21.08.2011 - Schönling

Da noch einige von Xannys Geschwistern und Halb-Geschwistern auf neue Familien warten, waren wir heute nachmittag noch mal mit Xannys Züchterin verabredet, zum Toben. Der Start ging allerdings mächtig in die Hose, eine von Xannys Tanten, vielleicht auch Stieftante, nahm das Toben gar zu ernst und betobte Xanny, so dass dieser erst mal erstarrt auf dem Rücken um sein Leben schrie. Naja, die Toberine wurde weggesperrt und die Lage entspannte sich nach kurzer Zeit.

Xanny scheint tatsächlich das Krokodil unter seinen Geschwistern zu sein. Alle anderen wissen zwar auch wozu sie ihre Zähne haben, setzen sie aber viel sanfter ein, als unser Floh. Wir bleiben dran *schwör*

Neben einigen Fragen, die wir fragen konnten, wurde Xanny mit dem fiesen Trimmtisch vertraut gemacht. Das fand er überhaupt nicht witzig. Aber das Ergebnis ist soooo süüüüß. Was das ausmacht, wenn die Ohren, der Kopf, der Brustkorb und der Schwanz mit Poppes einfach nur ritsch ratsch von geübter Hand ein wenig in Form gebracht werden. Wahnsinn!







Ich habe noch ein weiteres tolles Foto. Mein Mann hatte Leckerlis in der Tasche und natürlich hatten die Schnüffelnasen das heute ganz schnell herausgefunden. So entstand das folgende Bild, und wie ich grad erfahren habe, sind das von links nach rechts Xannys Mama, Oma und Uroma. Und ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, das Kleine da ist Xannys Schwester.


22. August 2011

Xanny war heute zum Impfen. Das hab ich mir viel schlimmer vorgestellt. Es gab eine Hand voll Kekse zur Ablenkung und vom Pieks hat er überhaupt nix gemerkt. Das machen wir jetzt immer so!

23. August 2011

Heute gabs bei uns ein ziemlich arges Gewitter. Erst zogen lange dunkle Wolken an uns vorbei und es grummelte in der Ferne, dann wurde eine dicke schwarze Wand draus. Wir waren grad daheim angekommen, da fing es an zu regnen und das Rumpeln wurde lauter. Da wir angenehme Temperaturen hatten, und es nicht all zu windig war, holte ich mir ein Kissen und setzte mich auf den Boden in die offene Tür zum Garten. Da dort vor dem Haus noch etwas über 1 Meter überdacht ist, sitzt man geschützt, kann aber schön in den Garten schauen und die Blitze beobachten. Da ich einige Hunde kenne, die vor Gewitter Muffensausen haben, einer wird schon Stunden vorher unruhig, war ich gespannt, wie Xanny reagiert.

Der hockte sich ganz gelassen neben mich, nagte ein wenig an meinen Fingern, versuchte an die Leckerlis in meiner Hosentasche zu kommen, flitzte zwischendurch mal auf die Wiese fürs Geschäft, brachte auf dem Rückweg bissi Holz zum Kauen mit und gab sich völlig gelassen. Als es mit zunehmendem Gewitter einmal richtig laut krachte, hielt er seinen Kopf ganz schräg und schaute zum Himmel, legte sich dann aber auf die Seite und schlief ein. Ganz süß.

18.08.2011 - Floh

Morgen ist das Xanny-Tier 12 Wochen alt.

In den 3,5 Wochen bei uns hat er 2 Kilo zugenommen auf 7,9 kg, ich habe es gestern endlich auf die Waage geschafft. Das vergesse ich seit Tagen. Wann immer mir einfällt, dass ich ihn mal messen sollte, schläft das Monster, natürlich nicht mit ausgestreckten Beinen, so dass man ganz in Ruhe den Zollstock drüberhalten könnte, nöö ... verknotet oder aufm Rücken oder eben wie oben, ganz verdreht.

Xanny frisst noch immer gern Gras mit der Erde die darunter wächst. Wo früher nur karger Rasen wuchs, weil Sohnemann zu viel Fußball spielte, haben wir heute Minikrater von 10 cm Durchmesser, die der Hund in den Rasen frisst. Entgegen meiner Erwartung frisst er es aber nicht, um es später wieder auszuwürgen, nöö, das bleibt drin und zeigt sich erst am nächsten Tag, von seiner "anderen" Seite. Vielleicht fehlt ihm irgendwas, nur was?

Gestern morgen habe ich einen Floh bei Xanny entdeckt, ihn aber nicht erwischt. Den ganzen Tag hab ich das Hundetier immer wieder auf den Rücken gekrault um die Flohstellen zu entblößen und abends hab ich das Viech dann endlich erwischt. Wo hat denn so ein Knirps bitte schon Flöhe her? Kann ja eigentlich nur von anderen Hunden kommen. Die Bekanntschaft von Igeln oder ähnlichem Getier hat er noch nicht gemacht.

Die ewige Beißerei wird auch besser. Die Kursleiterin der Welpenstunde gab mir den Tipp, die Quietsch-Spielzeuge wegzupacken. Sie meinte, wenn der Hund auf so einem Dingens rumkaut und es laufend quietscht, das aber niemand unterbindet, woher soll er dann wissen, dass MEIN quietschiges AUAUAUAUA ein Signal ist, mit dem Beißen aufzuhören. Also wie auch immer, wir haben den Rat befolgt und seitdem wird es besser. Inzwischen reicht oft schon ein AUAAAA ohne zurück"beißen", manchmal auch ein leises jammeriges AUAAAAUAA. Nur wenn Xanny grad in Hochform ist, dann hat er sich und seine Krokodilzähne nicht so wirklich im Griff *lachen muss* aber auch daran arbeiten wir. Wenn ich rigoros AUA quietsche und ihn gleichzeitig zurückkneife, was manchmal hin und her und hin und her geht, dann sucht er sich irgendeinen Ausgleich, beißt in ein Holz oder Spielzeug oder fängt wie verrückt die 5-Minuten-Runde an zu drehen. Dabei versucht er immer hinter oder unter irgendwelchen Sachen durchzuflitzen: Stühle, Blumenkübel, Holzkörbe, Grill usw.. Aber an manchen Stellen passt er schon einfach nicht mehr durch, dann bellt er ganz aufgebracht He was soll das denn? Vorgestern bin ich hier durchgepeest und heute gehts nich mehr? Wer stellt denn immer diese Dinger um? Es ist köstlich.

Für Fleischwurst tut Xanny alles. Damit übe ich jetzt ein wenig SITZ, PLATZ, HIIIIIER und Fuß! im Garten, natürlich mit ganz viel Lob und Spielen und ... Fleischwurst. Es ist wirklich goldig anzusehen, vor allem beim Platz. Ich zeige ihm den Wurstwürfel, der auf der Handfläche mit dem Daumen gehalten wird und drehe dann die Hand auf den Boden mit dem Kommando Platz. Xanny quietscht-seufzt-wufft (alles gleichzeitig) dann kurz, wirft BEIDE Vorderpfoten in die Luft um sie dann auf oder neben meiner Hand zu platzieren. Ich könnt mich jedes Mal scheckig lachen, das ist soooo süüüüß.

Heute morgen musste ich Xanny wachkraulen, der wollte einfach nicht aufstehen. Bin gespannt, wie lange er am Samstag schläft. Es ist das erste Wochenende nach dem Schulbeginn. Er musste die ganze Woche um 6:30 Uhr aufstehen, hat dafür aber auch die ganze Woche durchgeratzt, bis auf gestern. Nachdem er vorgestern nachmittag zusätzlich zum normalen Futter einen ganzen schrumpeligen Apfel verputzt hatte, musste er gestern morgen einfach eher raus.

Missgeschicke sind schon seit ein paar Tagen nicht mehr passiert. Xanny hat jederzeit die Möglichkeit, nach draußen zu gehen. Nachdem er heut morgen mit mir VOR dem Haus seine Geschäfte erledigt hat, ist er mit mir wieder ins Haus, kurz darauf ist er HINTEN in den Garten gewetzt und hat noch ein zweites Geschäft erledigt. Hab ich mich gefreut, Anfang letzter Woche wurde das noch unterm Klavier platziert.

Anderen Hunden gegenüber verhält er sich inzwischen ganz anders. Der Kopf geht nicht höher, der Schwanz würde auch keine weitere Spannung vertragen. Er geht vorsichtig drauf zu, und fordert dann mit Bellen und Hüpfen zum Spielen auf. Ich habe festgestellt, dass viele Hundehalter ihre Hunde zurückhalten, weil sie meinen "Ach der ist ja noch ganz jung, meiner ist immer so ungestüm! Wenn ich dann versichere, dass auch so ein junger Hund lernen muss, mit ungestümen Hunden umzugehen und zu kommunizieren, dann entspannen sie sich und lassen ihren Ungestümen dann auch mal an den armen kleinen Hund, der sich ziemlich wacker schlägt. Aber so finde ich es besser, als wenn unangeleinte Grobiane die kleinen Süßen sofort umrempeln. Bei kleinen Hunden steht Xanny immer ganz lässig da, hebt eine Pfote und patscht ihnen auf den Kopf oder den Rücken. Das sieht irgendwie ganz knuffig aus, und mit dem Wissen, dass er erst 12 Wochen alt ist, finde ich es noch lustiger.

Zu guter letzt zwei Fotos von gestern, die ich allerliebst finde. Xanny verkriecht sich sehr gern ins Haus, zumindest aber in den zum Garten gelegenen Flur, wenn es so warm ist. Die Fliesen sind schön kühl:



19. August 2011

Heute hatte Xanny einen wirklich schweren Tag auf der Arbeit, was der heute gejammert und gemeckert und geschimpft hat. Und dann ... nachdem Kunden ihn so richtig durchgeknuddelt und sich dann zum gehen gewandt hatten ... dann hat er den Dreh rausbekommen, wie er über das ihm den Weg versperrende Brett hüpfen kann. So Chef, dann mal her mit nem höheren Brett.

Heute nachmittag sind wir an den Elbstrand gefahren, wo immer sehr viele Leute mit ihren Hunden hinfahren und sie dort auch frei laufen lassen. Es war ziemlich windig und durch die Tide war kaum Strand vorhanden, dafür aber ganz schön Bewegung im Wasser. Aber Xanny war ziemlich entspannt. Er ist nicht ins Wasser gegangen und legte immer den Rückwärtsgang ein, wenn das Wasser auf ihn zukam, aber das Getöse hat ihm nichts ausgemacht. Er ist durch die hohe Naturwiese getobt, hat allerlei Zeugs aus dem Sand gezogen, auch mal Sand gekostet. Er hat einige Hunde getroffen, große und kleine, und hat sich prima verhalten. In solchen Situationen, bzw. immer dann wenn er ohne Leine unterwegs ist, rufe ich ihn immer mal und bisher - 3 x auf Holz klopfen - bisher kommt er ganz vorbildlich, holt sich sein Leckerli und flitzt wieder los. Leider - jaja schlagt mich - hab ich meine Kamera nicht mitgenommen *seufz* Nächste Woche denk ich bestimmt dran!

Am Sonntag haben wir ein Tobe-Date bei Xannys Züchterin. Es sind noch ein paar Welpen da und natürlich auch die Großen. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Möglichkeit haben. Meist ist der Züchter ja nicht mal eben um die Ecke. *schon mal großen Zettel an die kleb: "KAMERA MITNEHMEN"*

Xanny weiß schon recht gut, wann es für ihn Zeit für eine Mahlzeit wird. Morgens ganz klar, wenns aus dem Bad in die Küche geht. Mittags gleich wenn wir nach Hause kommen. Die Abendmahlzeit gibts so gegen 17 - 17:30 Uhr, ich schwör euch, ab 16:30 - 16:45 Uhr drückt Xanny sich in der Küche rum und gibt mir ... DEN BLICK ... Dann weich ich seine Portion TF ein und bis er die bekommt, also so 20 Minuten später, sitzt oder liegt er in der Küche und wartet. Und weils gegen 21 Uhr noch mal einen Banane-Quark-Betthupferl gibt, sitzt er ab ca. 20 Uhr schon wieder in der Küche oder da, wo immer ich gerade sitze und schaut mich von unten nach oben an ... mit DEM BLICK ... den alle Hundebesitzer kennen.

Hach ich bin sooo glücklich, wieder einen Hund zu haben *seuuuuufz*

13.08.2011 - Kuschelkrokodil

Nun ist Xanni bereits 11 Wochen alt. Wahnsinn wie die Zeit rennt und wie das Monster wächst. Noch steht er morgens mit den Vorderpfoten auf meinem Bettrand und quietscht und patscht mit den Pfoten und seinen fiesen Krallen nach mir. Es wird nicht mehr lang dauern und er hopst einfach hoch. Morgens darf er doch tatsächlich vor dem Aufstehen für eine Kuschelrunde zu mir aufs Bett. Aber nur liegen und kuscheln. Sobald er irgendwie toben will, stehen wir dann auf. Heute morgen ist er sogar noch mal bei mir eingeschlafen, haaaach da läuft einem doch das Herz über. Und das wo ich niemals einen Hund im Bett haben wollte.

Xanny beißt noch immer fies in die Hände und Füße. Solange es mir nicht weh tut, lass ich ihn ohne zu reagieren, weil er bei jedem NEIN oder zwicken oder schimpfen nur noch mehr aufdreht. Wenns weh tut, drück ich ihm mit dem Finger auf die Zunge, dann lässt er los. Irgendwann wirds schon besser werden. Schuhe sind noch immer interessant, aber da bleiben wir hartnäckigst dran.

Heute hat er seit morgens noch nicht wieder geschlafen. Der Garten ist zu interessant, und der Besen sowieso. Und die Brombeeren und Gras und Erde und Knochen und Ernie und all diese Flattertiere, die vor Xannys Nase rumfliegen. Da wir um 14 Uhr zur Welpenstunde gehen, hab ich jetzt die Zwangsmittagspause verordnet. Wenn ich ins Büro gehe und den PC anschalte, ist das für Xanny meist wie ein AUS-Knopf. Im Büro ist Teppich (sonst sind überall Fliesen in der unteren Etage im Haus) und da steht auch seine Box, in der er sehr gern schläft, bisher noch immer nur mit offener Tür. Nun ist er umgekippt und ratzt.

...

Nach seinem durchgespielten Vormittag und der 1-stündigen Zwangspause über Mittag sind wir zum 2. Mal zur Welpenstunde gegangen. Diesmal waren es 11 Hunde. Xanny war anfangs wieder etwas zurückhaltend, aber keineswegs ängstlich. Die erste Spielrunde verlief für ihn recht ruhig. Ich denke das hatte weniger mit dem Gewusel um ihn herum zu tun als viel mehr mit der leckeren Fleischwurst, die er gestern zum ersten Mal bekam. Es folgten wieder verschiedene Übungen, bei denen es darum ging, an anderen Hunden sicher vorüberzugehen, sich zu begegnen, sich zu begrüßen, auch überschwenglich zu begrüßen, Reinrufen, Slalom um Autoreifen laufen und letztlich standen auch die Tunnel wieder auf dem Programm. Es wurden einige schöne Bilder gemacht, aber seht selbst:




Und nach so einem Nachmittag muss Hund schlafen. Ein Airedale schläft ja in jeder möglichen Lage: