04.08.2011 - Die Arbeit ruft

Es kam ein ereignisreicher Tag für Xanny, der erste Arbeitstag nach 4,5 Wochen Urlaub *seuuuuuuufz*

Xanny war die letzten Tage schon 3 mal mit mir im Geschäft, kannte es also schon. Naja, dass er in der Ecke angebunden wird, das wusste er natürlich noch nicht, und das fand er auch ziemlich doof. Nun ist es so, dass diese Ecke ca. 1 Quadratmeter groß ist und zwischen dem Laden, dem Büro und dem Hinterausgang zum Garten liegt. Xanny sieht und erreicht mich also, wenn ich im Büro sitze, und das ist die überwiegende Zeit. Ich öffne die Tür zum Garten, der leider über eine Treppe erreichbar ist, die Xanny noch nicht hoch-und-runterhoppeln darf, so dass er zumindest stets frische Luft hat und ich gehe auch ab und an mit ihm in den Garten, damit er die Füße vertreten und seine Geschäfte erledigen kann. Schließlich sind wir ja im "Geschäft". Xanny kann auch in einen Teil des Ladens schauen. Leider nicht um die Ecke. Wenn denn Kundschaft kommt, so sieht er mich meist nicht und dann weint er bitterlich. So hatte er an diesem Morgen ca. 1,5 Stunden Stress mit der fiesen Leine, die ihn nicht losließ. Dann kam mein Sohn um ihn ein wenig abzulenken. Nach der Mittagspause kam Sohnemann auch wieder mit in den Laden, aber da war Xanny vom morgen so geschafft, dass er ganz viel geschlafen hat. Der nächste Tag würde noch mal ein ganzer Tag im Laden sein und ab der folgenden Woche - wenn Chef wieder da wäre - wären es nur noch 3 Stunden am Vormittag. Ich dachte, damit kommt Xanny zurecht und er würde schon lernen, in seiner Ecke zu bleiben oder auch mit Jule, der Hündin des Hauses im Garten zu sein, der ringsrum dicht ist.

Ich finde es nahezu grandios, dass ich Xanny mitnehmen darf. Eigentlich war es so gedacht, dass Xanny lernen muss, die 3 Stunden allein zu bleiben. Aber ich bin sooo glücklich, dass er das nicht muss.

Mittags haben wir lustige Bilder gemacht. Xanny durfte den Buttermilch-Becher auslecken, aber schaut selbst.



Wenn Xanny abends einfiel, dass er ein Rundale ist und Runde um Runde im Garten gedreht hat, mit Sohn, ohne Sohn, mit Ball, ohne Ball, war er fix und fertig. Und scheinbar mag er seine Box, da ging er von Anfang an öfter zum Schlafen rein.


Was ich überhaupt noch berichten wollte:

Wir wohnen in einem Einfamilienhaus. Vor dem Haus zur Straße hin ist ein Vorgarten mit Wiese, 2 Seiten davon sind mit Hecken begrenzt, eine Seite durch ein Blumenbeet und dahinter die Einfahrt mit Durchgang zum Garten und die 4. Seite eben durchs Haus. Wenn ich der Meinung war Xanny müsste mal raus - meist morgens, abends und nachts - dann ging ich mit ihm durch die Haustür auf die Vorgartenwiese. Das kannte er also von Anfang an. Auf dieser Wiese spielt sich ansonsten überhaupt nichts ab. Ist also ein perfektes Klo.

Geht man hinten aus dem Haus kommt man direkt auf die Terrasse und in den angrenzenden Garten, wo sich unser Leben abspielt, die Tür nach draußen ist immer offen, Xanny kann jederzeit rein und raus. Toben, Knochen kauen, Erkundungsrundgänge, Nachbarn, alles spielt sich im Garten ab.

Irgendwann ziemlich am Anfang saß Xanny immer mal wieder vor der Haustür zum Vorgarten und schaut uns an. Wir ließen ihn raus und er machte sofort sein Geschäft, klein oder groß. Er hätte wie schon beschrieben auch einfach hinten draußen bleiben oder raus gehen und da pieseln können. Aber nö, er ging mit einem von uns rein und setzte sich vor die Haustür. Ist das nicht grandios? Er schien seinen Garten schonen zu wollen. Wie vorbildlich war das denn? Ich freute mich total *rumhops*

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