21.08.2011 - Schönling

Da noch einige von Xannys Geschwistern und Halb-Geschwistern auf neue Familien warten, waren wir heute nachmittag noch mal mit Xannys Züchterin verabredet, zum Toben. Der Start ging allerdings mächtig in die Hose, eine von Xannys Tanten, vielleicht auch Stieftante, nahm das Toben gar zu ernst und betobte Xanny, so dass dieser erst mal erstarrt auf dem Rücken um sein Leben schrie. Naja, die Toberine wurde weggesperrt und die Lage entspannte sich nach kurzer Zeit.

Xanny scheint tatsächlich das Krokodil unter seinen Geschwistern zu sein. Alle anderen wissen zwar auch wozu sie ihre Zähne haben, setzen sie aber viel sanfter ein, als unser Floh. Wir bleiben dran *schwör*

Neben einigen Fragen, die wir fragen konnten, wurde Xanny mit dem fiesen Trimmtisch vertraut gemacht. Das fand er überhaupt nicht witzig. Aber das Ergebnis ist soooo süüüüß. Was das ausmacht, wenn die Ohren, der Kopf, der Brustkorb und der Schwanz mit Poppes einfach nur ritsch ratsch von geübter Hand ein wenig in Form gebracht werden. Wahnsinn!







Ich habe noch ein weiteres tolles Foto. Mein Mann hatte Leckerlis in der Tasche und natürlich hatten die Schnüffelnasen das heute ganz schnell herausgefunden. So entstand das folgende Bild, und wie ich grad erfahren habe, sind das von links nach rechts Xannys Mama, Oma und Uroma. Und ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube, das Kleine da ist Xannys Schwester.


22. August 2011

Xanny war heute zum Impfen. Das hab ich mir viel schlimmer vorgestellt. Es gab eine Hand voll Kekse zur Ablenkung und vom Pieks hat er überhaupt nix gemerkt. Das machen wir jetzt immer so!

23. August 2011

Heute gabs bei uns ein ziemlich arges Gewitter. Erst zogen lange dunkle Wolken an uns vorbei und es grummelte in der Ferne, dann wurde eine dicke schwarze Wand draus. Wir waren grad daheim angekommen, da fing es an zu regnen und das Rumpeln wurde lauter. Da wir angenehme Temperaturen hatten, und es nicht all zu windig war, holte ich mir ein Kissen und setzte mich auf den Boden in die offene Tür zum Garten. Da dort vor dem Haus noch etwas über 1 Meter überdacht ist, sitzt man geschützt, kann aber schön in den Garten schauen und die Blitze beobachten. Da ich einige Hunde kenne, die vor Gewitter Muffensausen haben, einer wird schon Stunden vorher unruhig, war ich gespannt, wie Xanny reagiert.

Der hockte sich ganz gelassen neben mich, nagte ein wenig an meinen Fingern, versuchte an die Leckerlis in meiner Hosentasche zu kommen, flitzte zwischendurch mal auf die Wiese fürs Geschäft, brachte auf dem Rückweg bissi Holz zum Kauen mit und gab sich völlig gelassen. Als es mit zunehmendem Gewitter einmal richtig laut krachte, hielt er seinen Kopf ganz schräg und schaute zum Himmel, legte sich dann aber auf die Seite und schlief ein. Ganz süß.

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