24.08.2011 - 3 Monate

Mein Ladenhüter:




25. August 2011

Heute sind Xanny und ich das erste Mal zur Arbeit gelaufen. Wir brauchen für die Strecke ca. 30 Minuten, wobei wir nicht straff laufen, sondern Xanny alle Zeit der Welt hat, um hier und da zu schnüffeln, mal einen Blatt hinterherzuhopsen und Begegnungen mit Hunden auszuleben. Haben wir den Straßenteil geschafft, kann Xanny ohne Leine laufen, da ich ringsum weit im Blick habe, wer wo dahergelaufen oder -gefahren kommt. Bis jetzt hört Xanny noch ganz prima, wenn ich ihn rufe, er wird auch jedesmal dafür belohnt und kann wieder losdüsen. Der Weg am Hafen ist supi um auch PFUI zu üben, denn durch unser Hafenbistro liegt an diesem Weg auch mal ein Stück Brötchen, oder Zwiebelring oder was auch immer. Klappt auch fast immer, denn sofort, wenn Xanny von sowas ablässt, gibts was Leckeres von Frauchen.

Der Fußweg hatte den Vorteil, dass Xanny - im Laden angekommen - erst mal breit war und es das erste Mal kein morgendliches Gejammer gab. Ich konnte in Ruhe die Kasse zählen, die Lichter anknipsen, das Geöffnet-Schild nach draußen hängen usw.. Es wird immer besser. Auf dem Heimweg hab ich den Drops dann mal ein Stück getragen, aber schon nach kurzer Zeit wollte er wieder laufen, getragen werden ist ja schließlich auch was für Babys.

Hier nur noch mal ein ganz schönes Bild von Xanny, der immer mehr zum Hund wird *seufz*. Am Samstag ist er schon 3 Monate alt. Muss ich einen Kuchen backen?


Ich habe das Gefühl, dass es schon viel einfacher ist, als noch in der ersten Woche. Xanny weiß jetzt schon, was alles NEIIIN zur Folge hat, wir haben seit fast 2 Wochen kein Missgeschick mehr im Haus und auch die Beißerei wird besser. Insofern bin ich wirklich wirklich glücklich mit der Strubbelschnute. Und den morgendlichen Weg kann ich tatsächlich auch noch ausdehnen, denn ich habe von "Sohnemann aus dem Haus" bis Arbeitsbeginn 1,5 Stunden Zeit. Bisher bin ich mit dem Fahrrad gefahren, aber Laufen mit Hund macht viel mehr Spaß.

Dieses folgende Bild will ich euch auch nicht vorenthalten. Man sieht hier Schienen von einer stillgelegten Draisine. Diese fährt nur noch zu einem weithin bekannten Stadtfest einmal im Jahr, immer hin und her, für die Kinder zum mitfahren.

Dieser Abschnitt am Hafen ist das letzte Stück bevor wir zum Geschäft abbiegen, bzw. das erste, wenns wieder heimgeht. Ich laufe immer auf der rechten Holzbohle lang, damit Xanny auf dem Rasen seine Geschäfte erledigen und um mich herumhüpfen kann. Aber was macht er? Er läuft immer hinter mir auf diesem Holz entlang. Mache ich einen großen Schritt auf die andere Bohle, hoppelt er hinterher und bleibt fein hinter mir. Es ist zu komisch. Die ersten Tage ist er manchmal mit den Pfoten zwischen Bohle und Schiene gerutscht, das passiert nun schon nicht mehr.

Und die Moral von der Geschich(t)?
Wir gehen beide aufm Strich!

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