13.07.2011 - So fing alles an

Nachdem wir im Sommerurlaub den Entschluss für einen Airedale-Welpen gefasst hatten, sind wir am 13. Juli 2011 mittags nach Hause gekommen und haben am frühen Abend desselben Tages einer Züchterin in der Nähe einen Besuch abgestattet. Und was soll ich groß drum herumschreiben ... es hatte uns erwischt, aber wie! Na wer schon einmal auf einen Welpen gewartet hat, kennt das!

Ein X ... es würde ein kleiner X, und wir sollten ihn bereits am 25. Juli bekommen! Und das war der erste gelungene Schnappschuss von Mr. X:


Eine Schmusebacke ohne Ende, aber eben auch ein typischer AT-Welpe. Am darauf folgenden Montag durften wir ihn bereits besuchen, ich konnte es kaum erwarten! Also mal ehrlich, ich finde 12 Tage warten zu müssen ja im Vergleich zu manch anderen Wartezeiten ziemlich superspontan, aber trotzdem kamen sie mir viel zu lang vor *seufz*

Am 18. Juli fuhren wir also wieder zu Mr. X und es entstanden die folgenden Bilder:




Um mir die Tage zu vertreiben, bis Mr. X zu uns kam, beschäftigte ich mich mit allem was auf mich zukommen würde. Zum Beispiel tatsächlich mit der Fütterung von Fleisch & Co, was ich eigentlich gar nicht vorhatte. Ich hatte jedoch so viel davon gelesen und dachte mir, wenn so viele Fleisch mit Gemüse und Obst füttern und es den Hunden damit gut geht, muss was dran sein. Die Züchterin selbst hält es nicht anders. Also. Nun hab ich in 30 km Entfernung eine Schlachterei gefunden, bei der ich Donnerstags ganz frisch Geschlachtetes für den Hund bekomme und wo man sich auch mit der Fleischfütterei von Hunden auskennt *staun*. Da fuhr ich dann auch hin und kaufte die erste Füllung für den Froster im Keller.

Ansonsten galt es noch ein paar Löcher im Garten zu stopfen, die zur Straße führen. Der Kofferraum und die Schlafkiste mussten auch noch präpariert werden.

A 21. Juli besuchten wir den Knirps dann schon wieder, super wenn man nur 37 km zu fahren hat. Die Züchterin ist entspannt und eine ganz Nette, was bin ich froh.

Mein Mann hatte zu diesem Zeitpunkt - glaub ich - schon ausgefranste Ohren, weil ich nur noch vom Hund redete. Aber er hatte die Entscheidung dafür gefällt, nun musste er damit zurecht kommen.

Am 21. Juli statteten wir Mr. X den letzten Besuch ab. Denn am darauf folgenden Montag würden wir ihn bereits abholen. Als wir nachmittags beim Welpenauslauf ankamen, lagen alle im Haus im Stroh und hielten grad Siesta. Ich wollte schon eine Schnute ziehen. Aber einer von den Knirpsen hatte uns wohl gehört, und als er aufsprang und nach draußen flitzte, kam die ganze Meute hinterher. Mittendrin natürlich Mr. X. Ich war an dem Tag besonders mutig und setzte mich ins Gras, damit ich auch ja recht nah an den süßen Fratzen wäre, aber schaut selbst das erste Bild an. Ich wurde überrannt und ich musste sooo lachen, weil ich nur 2 Hände für gefühlte 283 Welpen hatte. Der Zwerg mit dem hellblauen Halsband war derart frech und aufgedreht, ich glaube der hatte einen Akku verschluckt. Mr. X hatte ein schwarzes Halsband, er fand ziemlich schnell zu mir und blieb auch bei mir, ließ sich kraueln, kaute mir Löcher in die Hände und und und ... Er kannte uns also schon und fand uns wohl gut. Hatte es doch was gebracht, innerhalb von 8 Tagen 3 mal zum Züchter zu fahren. Aber nun seht selbst:





Tschüss Mami!


Die letzten Nächte konnte ich kaum noch durchschlafen, ich war sooo aufgeregt! Am 25. Juli 2011 war vormittags der Besuch des Zuchtwarts angemeldet und es war besprochen, dass wir den kleinen Drops abholen können, sobald dieser seinen Job erledigt hatte. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie ich auf das Klingeln des Telefons wartete, auf den ersehnten Anruf, dass wir kommen können.

Als wir dann endlich bei der Züchterin ankamen, wurde Mr. X ins Haus geholt und was tat er? Rannte ganz aufgeregt und freudig auf mich zu und umwedelte mich und quietschte sogar ein bisschen vor Freude. DAS WAR SCHÖÖÖÖÖN! Nun sollte der Knirps natürlich nicht Mr. X heißen. Sein Name ist Xantos von der Stör, er wird aber von allen Xanny gerufen.

Es war ein aufregender Nachmittag. Die knapp 40 km Autofahrt waren ganz easy. War nur etwas warm für das Hundekind, das ja nur frische Luft gewöhnt war. Also ab nach Hause ... die Superleckerlis geschnappt und ab in den Garten. Der wurde erst mal erkundet. Da es zum Mittag nicht viel zum Fressen für Xanny gab, hatte er böse Hunger und so hatte ich leichtes Spiel ihn mit Namen und "Komm" und Superduperleckerli zu mir zu locken.

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