06.08.2011 - Welpenstunde

Am 6. August waren wir in der zweiten der ausgewählten Welpenspielstunden. Nach der ersten - bauchmäßig völlig in die Hose gegangenen - war ich gespannt, wie es heute laufen würde.

Wir waren eine halbe Stunde früher zum Gelände gefahren, die Inhaberin/Ausbilderin/Kursleiterin war bereits da und füllte die Wassernäpfe. Sie kam sofort auf uns zu, hat uns begrüßt, hat den Hund begrüßt und wir haben uns etwas unterhalten. Sie ist gleich mit uns aufs Übungsgelände gegangen, wir konnten Xanny ableinen und sie hat geschaut, wie er sich verhält. Das ist für einen Neuling meiner Meinung nach ein Empfang, den man sich wünscht.

Nach und nach kamen andere Welpen dazu, diesmal auch in Xannys Alter oder nur wenig älter. Xanny war nicht ganz so verschreckt wie am Dienstag und bei der ersten Spielrunde saß er zwar oft bei mir, aber hat nicht geknurrt oder gebellt. Nach ausgiebigem Toben für die anderen setzten sich die HF auf in einer Reihe aufgestellte Stühle, jeweils ca. 2 Meter voneinander entfernt. Die erste Übung bestand darin, mit seinem Hund einfach an der Sitzreihe entlang zu laufen, an den anderen vorbei und wieder zurück. Das hat Xanny super gemacht, gar kein Problem.

Die nächste Übung war das Reinrufen. Der Welpe wurde von der Kursleiterin gehalten und dann vom HF gerufen. Auch kein Problem für meinen Käsedrops.

Danach wurden die 8 Welpen in 2 Vierergruppen aufgeteilt. Eine Gruppe ging zu Tunneln, einer Brücke (schräg rauf, schräg runter) und Drüberhops-Stangen, die allerdings auf dem Boden lagen. Die zweite Gruppe ging zu einem Slalom aus Autoreifen, einer am Boden liegenden Leiter und einer kleinen ebenen Brücke.

Tunnel war gar kein Problem, die schräge Brücke war mit Käse zu bezwingen und die Drüberhops-Stangen haben wir natürlich einfach überlaufen. Nach einer Weile wurde getauscht. Die nächste Aufgabe war, mit dem Welpen den großen Slalom aus Autoreifen zu laufen, danach durch die Sprossen der am Boden liegenden Leiter (Cavaletti für Welpen) und dann über die waagerechte Brücke, die später wackelt, wenn man drüber läuft, heute aber noch nicht. Also das war für Xanni alles leicht zu machen, die Käsewürfel hatten einen enormen Reiz. Letztlich lagen zwei HulaHupp-Reifen am Boden, in die die Hunde einfach mit 4 Pfoten hineinsteigen sollten und wer es schon kann, Sitz machen.

Während der Übungen, bei denen Xanny an der Leine war, fühlte er sich so sicher, dass er öfter auf die anderen Knirpse zuging und zum Spielen aufforderte. Das freute mich schon sehr, nachdem er am Dienstag im ersten Kurs ja wirklich überfordert war.

Danach ging es auf zur abschließenden Spielrunde. Bevor die Hunde abgeleint wurden, sollten sie ihre Aufmerksamkeit auf ihre HF richten, das war ja auch leicht zu schaffen. Bei dieser Runde rannte Xanny recht schnell los und spielte mit fast allen anderen Hunden. Es ging immer wieder durch die Tunnel, ein Retriever-Mix flitzte immer wieder um den Tunnel herum, Xanny kürzte immer durch den Tunnel ab. Bei dieser Runde war schon deutlich der AT zu erkennen!

Was mich sehr gefreut hat: Die Kursleiterin hat immer geschaut, wie der Welpe die Übung macht und auch wie die anderen Hunde reagieren. Ein Havaneserwelpe bellte ununterbrochen, als er zum Gelände kam. Dieser hat dann eine gesonderte Behandlung erfahren, weil man dort auf besondere Umstände achten musste. Was ich sagen möchte, ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt, die Kursleiterin vermittelt Wissen und achtet auf jeden einzelnen Hund. In dieser Hundeschule wird sehr viel Wert darauf gelegt ohne Zwang und Gewalt, sondern nur mit Spiel und Leckerlis zu arbeiten.

DAS hat mir wirklich Spaß gemacht, ich habe eine Entwicklung bei Xanny verfolgen können und durchaus den Airedale erkannt!

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