24.11.2011 - Schlüssel am Strand


Heute ist mir was passiert *seufz*

War ich doch grad mit Xanny am Strand, um eine schöne Toberunde zu drehen und ihn heut nachmittag entspannt mit zur Arbeit nehmen zu können. Es war toll, nicht zu windig, fast leer, nur einige wenige, dafür verträgliche Hunde zum toben. Ich konnte viele schöne Bilder machen, hockte mich dafür immer wieder hin. Ich traf eine Frau mit einem sehr schönen Boxer-Rüden, der mich ein klitzekleines bisschen bedrängte und mein Bein begatten wollte, aber sofort abließ, als ich ein paar laute Schritte auf ihn zumachte. Mit Xanny hat er sich gut verstanden, so weit so gut.

Nun kommen wir wieder zum Auto, ich mache meinen Schlüsselbund ab, den ich immer per Karabiner an der Gürtelschlaufe mit mir herumtrage. Tja, was soll ich sagen, der Autoschlüssel war nicht mehr dran!!!


Der Karabiner intakt, der komplette Haus-Schlüsselbund vorhanden, der komplette Auto-Schlüsselbund abhanden gekommen. Ich hätte heulen können. Der Strand liegt ca. 10 Autominuten von uns entfernt, ich hätte also auchnach Hause laufen können, aber nach einer ausgiebigen Hunderunde mag ich nicht auch noch nach Hause laufen.

Papa mobil angerufen: Mailbox
Papa daheim angerufen: Keiner da
Freundin mobil angerufen: Mailbox
Freundin daheim angerufen: Anrufbeantworter

Aus lauter Verzweiflung wählte ich dann die Mobil-Nummer meiner Mama, die ihr Handy eigentlich nie dabei hat. Und siehe da, sie ging ran. Saßen grad in der Arztpraxis zum großen Gesundheits-Check. Uff! Meine Eltern haben einen Schlüssel von uns, konnten somit nach ihrem Termin zu mir nach Hause fahren, meinen Zweitschlüssel holen und damit zum Strand kommen.

Nun dachte ich mir, das kann ja noch dauern, und lief den Weg, den ich gekommen war, wieder zurück. Es ist nicht so einfach, am Strand seine eigene Spur zu verfolgen, da laufen viele Zwei- und Vierbeiner lang. Außerdem hatte ich das Wasser gegen mich. Meist laufe ich ganz nah am Wasser lang. Nun war aber die Flut im Kommen, meine Spuren also teilweise schon unter Wasser. Okay, wieder zum Ausgangspunkt und den Weg den ich zu Anfang losgelaufen war, noch einmal entlang. Immer im Sand, meinen eigenen Tapsen folgend kam mir wieder die Dame mit dem Boxer entgegen und rief schon von weitem IST DAS IHR AUTOSCHLÜSSEL???

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich ihr die Füße geküsst hätte, wenn Sie es verlangt hätte! Ich weiß bis jetzt nicht, wie sich der Autoschlüssel aus dem Karabiner aushaken konnte, ist jetzt aber auch wurscht. Künftig werden dann doch wieder Reißverschluss-Taschen genutzt.

Und hier ein paar schöne Schnappschüsse von unserem Ausflug:





Ich glaube, wir freunden uns vielleicht doch noch mit Wasser an.



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