31.12.2012 - Aus und vorbei

Bevor dieses aufregende Jahr vorbei ist, möchte ich all meinen treuen und sporadischen Lesern für ihr Interesse an meinen Geschichten danken. Ohne euch wär es ja Quatsch, hier zu schreiben. Also macht im nächsten Jahr brav weiter so!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein SAUBERES neues Jahr!


Euer Xanny!

27.12.2012 - Sweety Dog Flitzing



Nachdem wir die letzten drei Tage so richtig faul waren, wie man das an Weihnachten eben so ist *altklugdahererzähl*, stand heute Action auf der Tagesordnung. Um 10:30 Uhr waren wir mit meinen Kumpels und Kumpelinen aus der Hundeschule Sweety Dogs zum Sweety Dog-Flitzing verabredet. Wir trafen uns am Deich zu einem schönen Anti-Weihnachts-Kalorien-Spaziergang. Wir waren eine tolle Truppe, alles dabei von ganz klein bis ganz groß, von jung bis ganz alt. Also, die Hunde mein ich, nicht dass sich da jetzt ein Zweibeiner als ganz alt betitelt fühlt. Man muss ja aufpassen, was man schreibt, nich?

Das Wetter war nicht wirklich einladend, aber als Hundemensch muss man da durch. Aber glücklicherweise hat es nur anfangs ein wenig geregnet, dann war der Wetterfrosch gnädig und hat den Regen behalten, bis wir wieder daheim waren. Schaut mal den Himmel an:


So viele auf einmal waren wir noch nie, also jedenfalls nicht, wenn ich dabei war. Wir hatten richtig Spaß und sind geflitzt, in den Wassergraben, in den Schlammgraben - das gab komischerweise immer ein Geschrei - den Deich hoch und runter, umeinander, miteinander, übereinander. Und obwohl wir 12 Hunde waren die unterschiedlicher nicht sein könnten, gab es überhaupt keinen Ärger, nicht mal ein klitzekleines Streitgespräch. Ist das nicht herrlich?

Ich will euch meine Freunde mal ein wenig vorstellen … hey, hiergeblieben, jetzt werden Bilder geguckt!

Mein Freund Speed:


Mein Freund Ace beim Planschen ...


... beim Versteckspiel ...


und beim Stöckchenjagen:


Mein Freund Murphy:


Manchmal musste ich stehen bleiben und mir einen Überblick verschaffen. Man muss immer wissen, wer da so um einen herum ist:


Dann ging's aber gleich weiter mit dem Toben:


Hier mit Paul, naja, da bin wohl nur ich gedopt ... ähm ... geTobt:


Frauchen meinte, sie müsste auch mal lostoben. Paul und ich haben die Chance genutzt und schnelles FUSS geübt, hätte ja nen Keks geben können. Aber Frauchen hat nur laut gelacht, weil wir so brav links und rechts von ihr mitgerannt sind. Pfff, da gibt man sich solche Mühe ...


Zwei von den Zweibeiner-Welpen hatten wir auch dabei. Da musste man immer ein Auge drauf haben, die waren ganz schön trödelig. Das hab ich aber gemeinsam mit Aphra ganz gut hinbekommen:



Grad als wir beschlossen hatten umzukehren, musste ich doch noch ausprobieren, ob ich über diese "Gitter-wo-Schafe-nicht-drüber-laufen" drüber laufen kann. Ist voll in die Hose gegangen, ich bin mit beiden Hinterläufen zwischen die Stangen gerutscht und hab gebrüllt, dass Frauchen gleich losgesprintet ist. Naja, versucht ihr mal da wieder rauszukommen, wenn ihr mit den Ei… ähm … den Klö… hm … den Dingern zwischen Beinen auf so nem Gitter hängt. Ich hab's aber doch geschafft und Frauchen hat gleich dafür gesorgt, dass ich in Bewegung bleibe. War nix zu sehen von Schmerzen oder Verletzungen, also ging's munter weiter. Passiert mir nicht wieder, diese Dinger behalte ich jetzt im Blick!

Und jetzt ma ehrlitsch! Wer hat denn solch einen bunten Freundeskreis? Na?

Anmerkung vom Frauchen:
Xanny liegt seit 4,5 Stunden auf dem Sofa und schläft!

11.12.2012 - Schnee

Leute es schneit, immer mal wieder in den letzten Tagen. Da muss man nicht viel schreiben, da gibts einfach Bilder:







Und gleich noch mehr Bilder vom Ausflug an den Deich:







02.12.2012 - Schreibblockade

Nachdem Frauchen seit dem Renovieren gar nichts mehr geschrieben hat, hab ich ihr heute mal Bescheid gegeben. So geht das doch nicht. Sie hat was von Schreibblockade genuschelt, ich glaube aber, sie hatte einfach mal keine Lust zu schreiben. Jetzt muss sie alles nachholen, was seit Ende Oktober passiert ist, das hat sie nun davon! Los gehts:

Am 1. Novembermorgen meinte Frauchen zu mir, ich müsse heute "in Pflege", zu Speed, zu meinem Speed. Was das wohl heißen würde? Sie brachte mich gleich morgens zu Speeds Zweibeinern und ging einfach weg. Sie müsste mal mit ihrem Chef zur Messe. War mir doch egal, da war Speed! Und das war toll. Natürlich kam ich den ganzen Tag nicht zur Ruhe. Neue Umgebung, neue Gerüche und was weiß ich noch alles. Am Vormittag gingen wir spazieren und Speeds Frauchen zog mir ein Geschirr an. Hm. Am Nachmittag wieder das gleiche Spiel. Als wir vom Deich zurück kamen, hätte ich beinah mein Frauchen übersehen. Also *hüstel* ich HABE mein Frauchen übersehen, bin einfach dran vorbei gelaufen. Erst Speeds Frauchen hat mir gesteckt, dass da evt. jemand sein könnte, den ich kennen könnte. Aber dann war die Freude enorm groß!

Ich hatte ja nun noch das Geschirr an. Ich muss mal erwähnen, dass Frauchen Geschirre überhaupt nicht gern mag, findet sie doof, sagt sie. Aber ... an diesem Tag musste sie mich ja nun am Geschirr bis zu Speeds Zuhause führen und war völlig perplex, weil ich viel entspannter lief, als sonst am Halsband. Ich zerrte und zog nicht, sondern lief ganz gesittet. Das verwunderte sie doch sehr und hatte zur Folge, dass wir das Geschirr als Leihgabe mitnehmen durften um zu testen, ob es vielleicht nur an der ungewohnten Situation an diesem Tag gelegen hatte oder ob ich tatsächlich ein Geschirr-Hund wäre. Was soll ich groß drum herum reden ... ich bin jetzt ein Geschirr-Dale. Inzwischen habe ich aber ein eigenes! Speeds Herrchen hat auch Fotos von uns gemacht, schaut mal:





Speeds Frauchen hat jedenfalls gemeint, ich dürfte gern wieder kommen, falls das mal Not tut. Das ist immer gut zu wissen, meint Frauchen, man weiß ja nie, nich?

Mitte November beobachtete meine Leinenhalterin am Hafen eine Möwe, die einen Fisch gefangen oder geklaut hatte und diesen gegen drei Krähen verteidigen musste. Schaut mal:


Ich hätt ja auch gern mal versucht, den Fisch (oder die Möwe) zu kriegen, aber ich durfte nicht.
Jeden Morgen gehen wir ja um den Hafen herum, bevor wir an die Arbeit gehen. Oftmals treffen wir dabei den Graureiher, der auf einem Boot oder Steg sitzt. Anfangs ist er immer weggeflogen, inzwischen scheint er uns zu kennen und bleibt schon auch mal sitzen. Seht ihr ihn?


Hatte ich mein neues Geschirr erwähnt? Hatte ich! Schaut mal, so siehts aus:



Inzwischen ist es noch besser eingestellt und auch schon ein wenig dreckig, aber das macht mir nix aus!

In letzter Zeit bin ich ein Kuschelmonster, sagt Frauchen. So ungefähr seit dem letzten Trimmen. Könnte sein, dass ich es auch kuschelig warm haben möchte? So ohne Fell friert man schon mal, auch als Hund!



Und zum Schluss möchte ich euch ein Riesenschnauzer-Mädchen vorstellen. Wir treffen sie manchmal mittags auf dem Heimweg und wenn nicht gerade Autos in Sicht sind, dann dürfen wir schon auch mal toben. Sie könnte glatt ein Airedale sein, zumindest spielt und tobt sie genau wie einer:


So ihr lieben Leser, nun seid ihr wieder auf dem neuesten Stand. Ich hab jetzt genug geplaudert, aber Frauchen will noch was ergänzen, von gestern, aus der Hundeschule:

Gestern waren wir wie immer in der Hundeschule. Seit einiger Zeit kommt auch Chevy (ich hoffe, ich schreibe ihn richtig) in unsere Stunde, der etwas weiter hinten in unserer Straße wohnt. Wir treffen uns also auch so manchmal, wenn wir unterwegs sind.

Chevy ist manchmal nicht so ganz rüdenkompatibel, pöbelt Xanny ganz gern mal an und der pöbelt dann auch schon mal zurück. Jetzt ist er 1,5 Jahre alt und brüllt auch schon mal auf der Straße nen anderen Rüden an, nicht wirklich ernsthaft, aber ich möchts ganz gern unterbinden.

Da ich mir in Xannys Verhalten im Freilauf mit anderen Hunden recht sicher bin, habe ich nun also gestern unsere Hundeschulen-Chefin und Chevys Frauchen gefragt, ob wir die beiden Hähne nicht mal zusammen auf den Platz lassen könnten, damit sie sich ungestört unterhalten und einigen können. Beide fanden das gut und waren einverstanden. Unter der Voraussetzung, dass die Frauchens vom Platz wegbleiben, um jegliche Ressourcen und jeden Einfluss auszuschließen. Gesagt, getan. Kaum von der Leine blafften sich die beiden kurz, laut und mit viel bloßen Lefzen an, ohne sich zu berühren. Dann tänzelten sie um die Chefin herum, so dass sie selbst auch vom Platz kam und die beiden ganz allein ließ.

Sie stolzierten umeinander, Xanny wandte sich immer ab von Chevy. Sie schnüffelten angestrengt, sie markierten mächtig gewaltig, immer wieder übereinander, Xanny mit nur halb gehobenem Bein. Chevy versuchte dann, Xanny doch noch mal herauszufordern. Dieser verhielt sich aber "souverän", um mit der Chefin Worten zu schreiben und kehrte Chevy immer das Hinterteil zu.

Xanny hat zu keiner Zeit ne dicke Lippe riskiert, ist auf die Herausforderungen nicht eingegangen, hat sich aber auch nicht unterwürfig gezeigt. Das war für uns Menschlein mal wieder eine Lehrstunde in Sachen Hundesprache. Natürlich hatte wieder niemand eine Kamera dabei. Trotzdem war es interessant, auch für alle anderen Herumstehenden.

Die folgende Stunde lief für die Rüden entspannter ab als sonst, sie waren nicht mehr so mit sich selbst beschäftigt und Xanny arbeitete ganz toll, so dass ich stolz wie Oskar nach Hause gefahren bin.

31.10.2012 - Dreck

Boah Leute, hier ist was los sag ich euch. Seit 1,5 Wochen läuft hier bei uns irgendwas falsch. Mein Sofa ist weg, ich darf nicht mehr ins Wohnzimmer. Und wenn ich da mal einen Blick reinwerfen kann, dann seh ich da nur Chaos und Dreck. Mein Bett steht im Flur, um kalten, ungemütlichen Flur. Und niemand hat Zeit für mich *hoiiiiil*

Frauchen sagt: Wir renovieren! Aha.

Seit 10 Tagen wird Tapete gerissen, gespachtelt, gestrichen, Wände neu gemacht und was eben alles noch so dazu gehört. Frauchens Eltern sind jeden Tag da und helfen mit. Und ich muss immer draußen bleiben. Ich hoffe, das geht bald mal zu Ende. Frauchen sagte gestern, wenn sie Glück hat, sind wir am Wochenende fertig. Nene, wenn ICH Glück habe, sind die Zweibeiner am Wochenende fertig!

Naja, wenigstens war Frauchen am Sonntag mit mir am Strand. Aber da wir super Wetter mit ganz blauem Himmel hatten, war da so viel los, dass das auch nicht wirklich lustig war. Zumindest haben wir aber ein paar Bilder mitgebracht:





Morgen geh ich Speed besuchen, sagt Frauchen. Na ich bin gespannt, was das wieder wird ...

19.10.2012 - Mobility

Seit kurzem besuchen wir noch einen weiteren Kurs in der Hundeschule. Frauchen weigert sich standhaft gegen Agility, das "Gerenne" sei ihr zu anstrengend. Immer der Uhr hinterher, nene. Nun gibt es aber in unserer Hundeschule einen Kurs Mobility. Da benutzen wir alle vorhandenen Geräte, aber nicht auf Zeit. Frauchen meint, da ich so ein Hitzkopf bin, täte es mir recht gut, ganz in Ruhe die Geräte abzuarbeiten.

So muss ich z. B. vor jeder Hürde sitzen, sie geht daran vorbei und nachdem ich darüber gesprungen bin, muss ich auch wieder sitzen. Erst dann gibts mein Leckerli. Manchmal auch erst nach der zweiten oder dritten Hürde. Und manchmal hab ich keine Lust, da lauf ich einfach drumherum, oder durch. Jaja, ich kann einfach durch eine Hürde durchlaufen. Ich lauf gegen die Stange, sie fällt runter und ich lauf einfach weiter. Findet Frauchen dann aber doof und ich muss noch mal. Außerdem haben wir noch verschiedene Wackelbrücken, einen hohen Steg, eine Wippe, Slalomstangen, Slalomhütchen, einen großen Traktorreifen, auf dem man balancieren kann, einen Longierkreis und einen Wagen, in den ich ab und an hüpfen muss und mit dem Frauchen mich dann über den Platz zieht. Natürlich liegen auch diverse Tunnel herum und ein Reifen zum durchhüpfen. Und so sehen wir dann aus, wenn wir Mobility machen:


Da unten rechts, das ist Speed. Den find ich voll cool, aber ich bin ihm glaub ich zu anstrengend. Frauchen sagt, nächste Woche muss ich einen Tag zu Speed nach Hause, gleich morgens, na ich bin gespannt was das wieder bedeutet.

06.10.2012 - Xanny in Dänemark

Eine Woche nach unserer Rückkehr aus dem Dänemark-Urlaub möchte ich euch nun mal ein wenig darüber berichten.

Fast die ganze Fahrt nach Vester Husby hatte es geregnet. Eine Userin der Airedale-Freunde hatte bereits angekündigt, dass es in diesem Jahr in Dänemark besonders viel regnen würde. Egal, wir waren gut gerüstet für Schmuddelwetter. Gummistiefel und Regensachen waren dabei.

Wir fuhren immer an der Nordsee längs. Entgegen Frauchens Erwartungen sah man diese allerdings nicht, denn die breite Dünenlandschaft verwehrte uns den Blick aufs Meer. Während wir links die Nordsee und rechts den Ringkøbing Fjord passierten, geschah folgendes:


Der Himmel riss auf und es hörte auf zu regnen! Wenn das kein gutes Zeichen für unser Urlaubswetter war!
Nach einem kleinen Imbiss holten wir den Schlüssel zu unserem Haus ab und fuhren zu unserem Urlaubs-Zuhause:


Ein tolles neues, modern eingerichtetes Haus mit viel Platz rundherum. Die Herrchen packten die Autos aus, die Frauchen räumten die Koffer aus und dann gings auch schon zum Strand. Um diesen zu erreichen, muss man, wo immer man auch parkt, immer zuerst einmal den Dünengürtel durchqueren. Die Dünenlandschaft ist herrlich, hier nur ein ganz kleiner Ausblick:


Aber dann war da der Strand, breit und oftmals menschenleer.




Am zweiten Tag trafen wir Frieda und Zola mit ihren Zweibeinern am Strand. Frieda und ihre Leute hatten wir im September bereits im Harz beim Airedale-Treffen kennen gelernt, nur Zola war "neu". Aber wir verstanden uns prima. Airedales untereinander sind sowieso meist kompatibel.


Einen herrlichen Wald gab es gleich in der Nähe und sogar einen Hundewald, in dem wir ohne Leine so richtig flitzen konnten. Dort trafen wir die Mädels, wenn es gar zu sehr stürmte. Da war es im Wald einfacher netter und die fiesen Sandkörner pieksten einem nicht so in den Augen.

Mein zweibeiniger Bruder war auch oft mit am Strand und kletterte immer in den Dünen herum. Auf den muss man ja aufpassen, nicht dass der mal einfach verschwindet. Ich bin ihm also manchmal hinterher gedüst, um dann wie ein Verrückter die Dünen wieder herunter zu flitzen.


Am Urlaubs-Dienstag haben wir eine Rundfahrt gemacht und uns mehrere Gegenden angeschaut. Der erste Stopp war Thyborøn. Dort haben wir uns auch den Strand angeschaut. Es war super windig an dem Tag, so dass wir ganz schön gegen den Wind kämpfen mussten. Frauchen hatte ein wenig Angst um ihre Kamera, hat dann aber doch Bilder gemacht:



Dann ging es weiter nach Lemvig. Nachdem die Frauchen einen Laden am Hafen um eine Regenhose und eine Mütze erleichtert hatten, wollten sie Fisch essen. Haben sie auch, und ich musste zuschauen:


Dabei hätte ich auch so gern ein Smørrebrød gegessen! Den ollen rohen Fisch, den Frauchen dann extra für mich gekauft hat, den hab ich verweigert. Püh.

Und so sieht es aus, wenn man am Hafen von Lemvig steht:


Als endlich alle satt waren und ich mich vor dem Rohzeugs erfolgreich gedrückt hatte, ging es weiter nach Oddesund Syd. Dort gibt es eine Brücke nach Oddesund Nord, quasi eine Verbindung von Süd nach Nord über den Nissum Bredning/Limfjord:


Natürlich sind wir da drüber gefahren und haben uns oberhalb noch ein wenig die Landschaft angeschaut.

Am Nachmittag trafen wir uns wieder mit den Mädels und hatten viel Spaß zusammen. Zola holte tapfer den Dummy aus dem Wasser, während wir Jungspunde fast trockenen Fußes zuschauten.



Wir hatten schon auch ein wenig Regen, aber meist nachts oder wenn wir sowieso grad im Haus waren. Morgens gab es oft einen wundervollen Sonnenaufgang, nachmittags dagegen superschöne Regenbögen:




Abends war ich immer völlig geschafft vom vielen Toben und von den vielen Eindrücken: Von blauen Quallen, von toten stinkenden Walen, von schönen Steinen, von Frieda & Zola, von Strand und Meer und ganz viel frischer Luft:









Am Mittwoch sind wir nach Hvide Sande gefahren. Wir wollten frischen Fisch essen und Räucherfisch kaufen, und beides schien es da zu geben. Der Plan ist auch aufgegangen. Diesmal musste ich allerdings im Auto bleiben und warten. Ich war wohl nicht erwünscht im Restaurant. Naja, so ist mir jedenfalls Frauchens Shopping-Tripp erspart geblieben.


Am Nachmittag zogen wir, also ich, Frauchen und Frauchens Frauchen los. Wir wollten eine Wanderung zu Marens Maw machen, einem Aussichtspunkt in den Dünen. Los gings wie immer über den Strand bei herrlichem Wetter:


Ich konnte wie fast immer ohne Leine herum flitzen. Von Oktober bis März dürfen Hunde am Strand ohne Leine laufen, "wenn man sie im Griff hat". Ich war ja sowas von im Griff, sag ich euch. Frauchen hatte immer ihre Pfeife mit und ich weiß genau, wenn sie pfeift und ich komme auch gleich, dann gibts ne Hand voll Leckeres. Da hat Frauchen dann zwar immer ganz kleine Hände, aber trotzdem, das kann man sich ja nicht entgehen lassen, oder? Frauchen war auch ganz stolz auf mich.



Wieder sahen wir Regenbögen, weit weg von uns und dem schönen Wetter diesmal:




Dann ging es durch die Dünen rüber nach Marens Maw. Von da oben hat man einen Rundumblick zur Nordsee, über die Dünenlandschaft und sogar zum Nissum Bredning:



Auf der anderen Seite wollten wir dann an den Dünen entlang zurück laufen, mussten aber einen ganz schönen großen Umweg einschlagen, weil der Weg total versumpft war. Aber, schaut selbst, was wir dann am Wegesrand gefunden haben - Monster-Steinpilze:


Abends war ich total geschafft, genau wie die Frauchen:


Am nächsten Tag war es nahezu windstill, ein herrlicher Tag, um mit Herrchen und kleinem Herrchen nochmals zum Marens Maw zu laufen. Diesmal allerdings auch über den Strand wieder zurück:





Natürlich trafen wir uns auch an diesem Tag mit Frieda und Zola zum Toben, ist ja wohl klar.
Am nächsten Tag, dem Freitag, fuhren wir nach Mønsted, da gibt es nämlich eine Kalkgrube, die man besichtigen kann. Und das haben wir dann auch gemacht. Ich fands ja bisschen langweilig, aber man kann ja nicht nur am Strand herumlungern, ein bisschen Land und Leute muss schon auch sein:


Aber Strand ging dann doch noch mal. Frauchen wollte am letzten Abend zur Sonnenuntergangszeit noch einmal mit mir los und das war ganz schön. Der Himmel bot zwar keinen Sonnenuntergang, aber trotzdem schöne Lichtspiele.



Ich habe noch ein letztes Mal die dänischen Sandwurpse gesucht, aber wieder keinen gefunden. Vielleicht beim nächsten Urlaub. Den gibts nämlich ganz sicher!


Wir haben uns ein schönes Plätzchen zum hinhocken gesucht und uns hingehockt, einfach so ...


Und dann war ich zum letzten Mal dänisch breit. Zumindest für dieses Jahr.


Tschüss Dänemark!