31.01.2012 - Eisig

Leute ist das kalt draußen und die Sonne scheint und der Himmel ist blau. Das ist doch Strandwetter, oder was meint ihr? Da macht toben so richtig Spaß, auch wenn man später lauter Eiszapfen im Bart und im Fell hat.









28.01.2012 - Abgehauen


Gestern war Nasenarbeit angesagt. Xanny wie immer total hibbelig am hin- und herhöppen, keine ruhige Minute.

Unser Opfer wollte sich für Xanny im Park verstecken, machte ihn auf sich aufmerksam und verschwand dann durch das Tor, welches sie - leider - nicht ganz schloss, sondern einen Spalt offen ließ.

Als sie außer Sicht war, wollte ich Xanny sein Such-Halsband mit langer Leine umschnallen. Ich hatte - weil ar...kalt - solch dünne Jogging-Handschuhe auf, die ziemlich glatt sind und so rutschte Xanny mir nach Abschnallen der kurzen Leine durch die Finger und flitzte zum Tor. Logisch, er drückte es mit der Nase auf, lief schnurstracks zu des Opfers "verlorenem" Handschuh, schnüffelte, und flitzte los, in die richtige Richtung. Ich die Suchleine geschnappt und hinterher.

Nun wäre es ja toll gewesen, wenn Xanny die Person einfach gesucht hätte, aber die spontan erhaltene Freiheit wollte genutzt sein und so bog Xanny an der ersten Wegkreuzung ab und flitzte einen Berg hinauf. Inzwischen hatte ich die Kreuzung erreicht und besann mich auf den seit Wochen einstudierten Rückruf. Ich also meinen Blubberschrei in die Welt posaunt und prompt sah ich meinen Drops den Berg wieder herunterstürmen und zu mir kommen. Natürlich großes Hallo und FEIIIIIIN FEIIIIIIN FEIIIIIIN und Keks und dann aber die Suchleine um, Handschuh unter die Nase und SUCH.

Und dann wurde auch ordentlich gesucht, wie es sich gehört. Zuletzt zerrte mich Xanny noch durch ein Gestrüpp, in dem er sein Opfer ausgemacht hatte und alle waren glücklich und zufrieden!

Später haben wir noch auf dem Platz der Hundeschule Differenzierung ausprobiert. Jeweils 2 Personen gingen auf den Platz, eine davon verlor einen Handschuh oder Taschentuch o. ä. und der Hund sollte dann anhand des Gegenstandes die richtige Person finden. Muss ich nichts weiter zu sagen oder? DAS waren leicht verdiente Kekse!


Und weils in der Nacht vorher so schön geschneit hatte, gibt es noch ein paar tolle Winterbilder.


Ja wo bleibt denn der Schneeball?
Ach, da isser ja!



Und da auch!



25.01.2012 - Schon wieder Strand

Nachdem mir nette Menschen dieser Welt Tipps gegeben haben, wie man scharfe Bilder hinbekommt, möchte ich nun weitere Strandbilder zeigen, die einen Fortschritt meines fotografischen Geschickes erkennen lassen.


Gegen die Sonne fotografiert, etwas dunkel, dafür aber gestochen scharf.
Da sieht man sogar die Sandkörner fliegen.


Angriffsposition: Tobe-Opfer in Sicht




Da liegt was in der Luft



Solche Bilder waren bisher meist unscharf.


Und da ist doch ein Kaninchen mit drin!








Ein wenig Nasenarbeit



Und ... jaha ihr Lieben ... jetzt bin ich ein Mann!

17.01.2012 - Xanny ist ein Mischling

Also, ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass Xanny ein Mischling ist! Passt mal auf:

Heute will ich mal aufzählen, was da alles mitgemischt hat und was ganz nebenbei heimlich still und leise eingekreuzt wurde:

Airedale Terrier:
Klar, ein Airedale ist auf jeden Fall die Grundlage für unsere Strubbelschnute gewesen, das sieht ja wohl jeder.

Katze:
Xanny ist ein Pfotentier, wie eine Katze. Er pfötelt unter dem Sofa herum, wenn da was Leckeres drunter gerutscht ist. Er tippt einen mit den Pfoten an, wenn er meint, er müsste jetzt aber mal was abbekommen aus der Pfanne auf dem Herd.

Bär:
Wenn Xanny nach der Abendmahlzeit recht bald in die Ruhephase übergeht, brummelt und ächzt und stöhnt er wie ein Bär. Auch ein wohliges Grunzen wie ein Schwein ist in dieser Geräuschkulisse möglich. Apropos ...

Schwein:
Manchmal sieht er aus wie ein Schwein. Wenn er zum Beispiel wie am Wochenende versucht hat, unseren Lebensbaum auszugraben:


Gepard:
Wenn Xanny am Strand einen Hund sieht, der potentielles Tobe-Opfer sein könnte, geht er in die Knie und macht sich gaaanz lang und klein wie ein Gepard auf der Jagd, ...

Border Collie:
... und fixiert sein Gegenüber wie ein Hütehund seine Schafe, die grad ausbüxen wollen.

Maulwurf:
Xanny gräbt sehr gern die Maulwurfhaufen auf und sucht nach seinen Verwandten.

Känguruh:
Xanny springt noch immer mal gern jemanden an, obwohl das in letzter Zeit sehr viel besser geworden ist. Muss ein faules Känguruh gewesen sein.

Piranha:
Xanny muss einfach immer was zwischen den Zähnen haben. Er hat von Welpenbeinchen an viel und gern gebissen, was wir lange nicht in den Griff bekommen haben. Jetzt schnappt er zwar immer noch mal im Übermut nach der Hand, beißt aber nicht wirklich zu. Manchmal nimmt er einfach nur die Finger zwischen seine Zähne und hält sie fest.

Wecker ... jaja, ein Wecker ist da auch drin:
Wir arbeiten fast täglich 3 Stunden. Eine halbe Stunde vor Feierabend, motzt Xanny schon mal rum von wegen "Hey, denk dran, in einer halben Stunde ist Feierabend!" Meist packt er sich dann noch mal hin und schläft auch noch mal ein. Aber 10 vor 12 Uhr, allerspätestens 5 vor 12 Uhr fängt er an Krawall zu schlagen. Jaulen, Meckern, auch schon mal Bellen signalisiert: "Jetzt reichts aber, ich hab hier lang genug ausgeharrt und war so brav. Jetzt ist Schluss mit lustig. Pack Deinen Papierkram weg und dann ab nach Hause!"
Außerdem fängt er abends gegen 22:30 Uhr an zu schauen, wo denn mein Mann bleibt. Dieser ist anfangs sehr pünktlich um diese Zeit mit Xanny in den Garten zum Gute-Nacht-Pieseln gegangen und hat für diesen wahnsinnig anstrengenden Ausflug immer Leckerlis mitgenommmen. Inzwischen richtet sich die Zeit eher danach, wann Xanny mal die Augen aufmacht. Aber WENN er sie aufmacht dann wartet er darauf, dass mein Mann kommt und mit ihm raus geht, natürlich nicht ohne was Leckeres.

Staubsauger:
Alles was irgendwie fressbar ist oder auch nicht, wird inhaliert, aufgesaugt, weggeputzt.

Wir sind gespannt, was im Laufe der Zeit noch ans Tageslicht kommt! Vielleicht müssen wir mal ein ernstes Wörtchen mit unserer Züchterin reden! Viele herzliche Grüße an die Stör *wink*

15.01.2012 - Frisbee-Wetter

An diesem Wochenende hatten wir das ultimative Superwetter, perfekt um die neue Frisbeescheibe ausgiebig zu nutzen:

Ja wo issie denn?


Hab sie!





Zwischendurch läuteten die sonntäglichen Mittagsglocken:


Und was mache ich hier wohl?


Na klar, meine Frisbee verstecken!


Und nachdem ich sie noch mal gefangen habe ...


... ist die Luft raus!

06.01.2012 - Endlich wieder suchen

Also diese Weihnachtspause ohne Hundeschule war ja sowas von langweilig *gähn*

Aber heute, heute gings wieder los und schon auf dem Parkplatz war ich ganz aufgeregt. Als ich dann endlich aus dem Kofferraum raus durfte, wollte ich auch gleich rüber zur Hundeschule, aber da  ist eine Straße dazwischen, und was heißt das? Frauchen sagt STRASSE, ich muss stehen bleiben und erst wenn ich sie anschaue, gehts rüber. Hab ich doch in der Aufregung das Anschauen vergessen, wo ich doch unbedingt rüber wollte, wo mein Kumpel Silas schon auf dem Platz war. Hach hat das gedauert, aber dann, als wir die blöde Straße geschafft hatten, gabs kein Halten mehr, ich hab mein Frauchen einfach bis zum Tor gezogen. Silas hatte mich auch schon in der Nase und zerrte sein Frauchen zum Zaun. Klar, dass wir erst mal ne Runde toben mussten oder?

Aber dann, als alle Suchhunde da waren, gings los. Zum Einstieg, um zu schauen, ob noch alle wissen worum es bei der Nasenarbeit geht, musste ich sitzen, Frauchen schnippte ein Leckerchen weg und ich durfte es suchen. Also so ein Pippifax, wirklich! Schwierig war nur, dass ich erst aufstehen durfte, wenn Frauchen SUCH sagte. Naja, ging dann auch recht fix. Im nächsten Wir-erinnern-uns-ans-Suchen-Schritt wurden leckere Trockenfisch-Stücke auf dem Gelände versteckt, die ich - natüüürlich - auch gefunden habe. Dann holte Frauchen meine Plüsch-Eule raus. Die bekomm ich nur zum Suchen, die find ich sowas von süüß. Damit haben wir kurz gespielt und schon flitzte unsere Hundeschulen-Chefin mit der Eule weg, wie gemein! Als sie wieder kam, wollte mein Frauchen irgendwas von mir, ICH wollte aber die Eule suchen. Hat kurz gedauert, bis ich mich daran erinnert habe, dass ICH Frauchen anschaue, SIE mir sagt, WAS ich suchen soll und DANN erst gehts los. Okay, also los, erst mal an der Eule vorbei geprescht, weil die einen halben Meter über der Erde in einem Baum klemmte, wie fies. Aber ... hab ich gefunden, klar. Ich hab sie mir geschnappt, unsere HS-Chefin hat sich schon voll gefreut und Frauchen hat erst mal nix gesagt ... mich dann leise daran erinnert, dass ich mich doch hinlegen muss, wenn ich gefunden hab, und dann plumpste ich auch schon auf den Boden. Dann gabs nen lecker Fischhappen. Bei allen Suchen danach hab ich mir immer die Eule geschnappt und mich sofort ins PLATZ begeben.

Die nächste Runde hieß auch Eule-Suchen, aber die Eule steckte bei der Such-Chefin in der Jackentasche und schaute da heraus. DAS hat etwas gedauert, bis ich sie gefunden hatte und mein Frauchen hat auch bissl geholfen. War ja auch was Neues. Anschließend standen 3 Personen nebeneinander und mein zweibeiniger Bruder hatte die Eule in der Tasche. War auch nicht einfach, ich such immer erst mal den Boden ab, wie immer bisher. Mit Hilfe haben wir aber auch diese Suche mit dem Finden der Eule beendet.

Die letzte Eulensuche war etwas fies. Zum einen steckte die Eule ca. 1 Meter über dem Boden in einer Astgabel, die sich waagerecht über dem Boden befindet. Ich hatte die Gegend schon gefunden, in der es nach Eule roch und stöberte herum, als mein Kumpel Jago um die Ecke kam, der meinte wohl ne Runde toben wär jetzt nicht schlecht. Ich also ihm hinterher. Erst wollte sich mein Frauchen ärgern über die Störung. Als sie mich aber mit HIER rief, ich sofort abdrehte und meine Suche wieder aufnahm, und das noch zwei Mal funktionierte, war der Ärger verpufft und sie war ganz stolz auf mich. Letztlich habe ich die Eule dann mit ihrer Hilfe gefunden, sie aus dem Baum gerupft und mit PLATZ angezeigt.

Dann schaute die HS-Chefin mein Frauchen an und fragte "Kurzer Trail?". "Klar" war die Antwort und schon verschwand mein kleiner Zweibeiner mit ner Menge Fisch aus dem HS-Tor. Mein Frauchen holte die lange Leine mit dem Halsband raus, das wir immer zum Personensuchen verwenden und kurze Zeit später gingen wir zur Tür raus. Die Chefin meinte, wir hätten vergessen was auf den Weg zu legen, was nach meinem Zweibeiner riecht, aber Frauchen meinte SUCH FELIX tuts ebenso. Also, SUCH FELIX und ab ging die Post. Erst über die Wiese auf der Spur entlang, dann flitzte ich aber weiter nach rechts, schaute in ein Versteck, das wir früher schon mal benutzt haben und lief weiter auf dem Weg. Die Zweibeiner hinter mir kommunizierten kurz, mein Frauchen erhielt die richtige Richtung gezeigt, damit sie weiß, wo wir hinmüssen, ich war aber schon wieder unterwegs. Ich fand natürlich den Fisch-Jackpot, den bekam ich aber erst, nachdem ich mich vor meinem Kumpel ins PLATZ gelegt hatte. Erst nach dieser Suche holte die Chefin ihr Feuerzeug heraus um zu schauen, wo das bisschen Wind herkam, das niemand spürte. Danach erst wussten sie, warum ich nicht direkt auf der Spur langgeflitzt bin, sondern parallel dazu weiter rechts.

Naja, die Zweibeiner haben eben einfach keine Ahnung.

04.01.2012 - Bilder

Wie versprochen heute ganz frische Bilder. Leider schaut Xanny nicht mehr in die Kamera, wenn er bemerkt, dass der Blitz angeschalten ist.