06.01.2012 - Endlich wieder suchen

Also diese Weihnachtspause ohne Hundeschule war ja sowas von langweilig *gähn*

Aber heute, heute gings wieder los und schon auf dem Parkplatz war ich ganz aufgeregt. Als ich dann endlich aus dem Kofferraum raus durfte, wollte ich auch gleich rüber zur Hundeschule, aber da  ist eine Straße dazwischen, und was heißt das? Frauchen sagt STRASSE, ich muss stehen bleiben und erst wenn ich sie anschaue, gehts rüber. Hab ich doch in der Aufregung das Anschauen vergessen, wo ich doch unbedingt rüber wollte, wo mein Kumpel Silas schon auf dem Platz war. Hach hat das gedauert, aber dann, als wir die blöde Straße geschafft hatten, gabs kein Halten mehr, ich hab mein Frauchen einfach bis zum Tor gezogen. Silas hatte mich auch schon in der Nase und zerrte sein Frauchen zum Zaun. Klar, dass wir erst mal ne Runde toben mussten oder?

Aber dann, als alle Suchhunde da waren, gings los. Zum Einstieg, um zu schauen, ob noch alle wissen worum es bei der Nasenarbeit geht, musste ich sitzen, Frauchen schnippte ein Leckerchen weg und ich durfte es suchen. Also so ein Pippifax, wirklich! Schwierig war nur, dass ich erst aufstehen durfte, wenn Frauchen SUCH sagte. Naja, ging dann auch recht fix. Im nächsten Wir-erinnern-uns-ans-Suchen-Schritt wurden leckere Trockenfisch-Stücke auf dem Gelände versteckt, die ich - natüüürlich - auch gefunden habe. Dann holte Frauchen meine Plüsch-Eule raus. Die bekomm ich nur zum Suchen, die find ich sowas von süüß. Damit haben wir kurz gespielt und schon flitzte unsere Hundeschulen-Chefin mit der Eule weg, wie gemein! Als sie wieder kam, wollte mein Frauchen irgendwas von mir, ICH wollte aber die Eule suchen. Hat kurz gedauert, bis ich mich daran erinnert habe, dass ICH Frauchen anschaue, SIE mir sagt, WAS ich suchen soll und DANN erst gehts los. Okay, also los, erst mal an der Eule vorbei geprescht, weil die einen halben Meter über der Erde in einem Baum klemmte, wie fies. Aber ... hab ich gefunden, klar. Ich hab sie mir geschnappt, unsere HS-Chefin hat sich schon voll gefreut und Frauchen hat erst mal nix gesagt ... mich dann leise daran erinnert, dass ich mich doch hinlegen muss, wenn ich gefunden hab, und dann plumpste ich auch schon auf den Boden. Dann gabs nen lecker Fischhappen. Bei allen Suchen danach hab ich mir immer die Eule geschnappt und mich sofort ins PLATZ begeben.

Die nächste Runde hieß auch Eule-Suchen, aber die Eule steckte bei der Such-Chefin in der Jackentasche und schaute da heraus. DAS hat etwas gedauert, bis ich sie gefunden hatte und mein Frauchen hat auch bissl geholfen. War ja auch was Neues. Anschließend standen 3 Personen nebeneinander und mein zweibeiniger Bruder hatte die Eule in der Tasche. War auch nicht einfach, ich such immer erst mal den Boden ab, wie immer bisher. Mit Hilfe haben wir aber auch diese Suche mit dem Finden der Eule beendet.

Die letzte Eulensuche war etwas fies. Zum einen steckte die Eule ca. 1 Meter über dem Boden in einer Astgabel, die sich waagerecht über dem Boden befindet. Ich hatte die Gegend schon gefunden, in der es nach Eule roch und stöberte herum, als mein Kumpel Jago um die Ecke kam, der meinte wohl ne Runde toben wär jetzt nicht schlecht. Ich also ihm hinterher. Erst wollte sich mein Frauchen ärgern über die Störung. Als sie mich aber mit HIER rief, ich sofort abdrehte und meine Suche wieder aufnahm, und das noch zwei Mal funktionierte, war der Ärger verpufft und sie war ganz stolz auf mich. Letztlich habe ich die Eule dann mit ihrer Hilfe gefunden, sie aus dem Baum gerupft und mit PLATZ angezeigt.

Dann schaute die HS-Chefin mein Frauchen an und fragte "Kurzer Trail?". "Klar" war die Antwort und schon verschwand mein kleiner Zweibeiner mit ner Menge Fisch aus dem HS-Tor. Mein Frauchen holte die lange Leine mit dem Halsband raus, das wir immer zum Personensuchen verwenden und kurze Zeit später gingen wir zur Tür raus. Die Chefin meinte, wir hätten vergessen was auf den Weg zu legen, was nach meinem Zweibeiner riecht, aber Frauchen meinte SUCH FELIX tuts ebenso. Also, SUCH FELIX und ab ging die Post. Erst über die Wiese auf der Spur entlang, dann flitzte ich aber weiter nach rechts, schaute in ein Versteck, das wir früher schon mal benutzt haben und lief weiter auf dem Weg. Die Zweibeiner hinter mir kommunizierten kurz, mein Frauchen erhielt die richtige Richtung gezeigt, damit sie weiß, wo wir hinmüssen, ich war aber schon wieder unterwegs. Ich fand natürlich den Fisch-Jackpot, den bekam ich aber erst, nachdem ich mich vor meinem Kumpel ins PLATZ gelegt hatte. Erst nach dieser Suche holte die Chefin ihr Feuerzeug heraus um zu schauen, wo das bisschen Wind herkam, das niemand spürte. Danach erst wussten sie, warum ich nicht direkt auf der Spur langgeflitzt bin, sondern parallel dazu weiter rechts.

Naja, die Zweibeiner haben eben einfach keine Ahnung.

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