17.01.2012 - Xanny ist ein Mischling

Also, ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass Xanny ein Mischling ist! Passt mal auf:

Heute will ich mal aufzählen, was da alles mitgemischt hat und was ganz nebenbei heimlich still und leise eingekreuzt wurde:

Airedale Terrier:
Klar, ein Airedale ist auf jeden Fall die Grundlage für unsere Strubbelschnute gewesen, das sieht ja wohl jeder.

Katze:
Xanny ist ein Pfotentier, wie eine Katze. Er pfötelt unter dem Sofa herum, wenn da was Leckeres drunter gerutscht ist. Er tippt einen mit den Pfoten an, wenn er meint, er müsste jetzt aber mal was abbekommen aus der Pfanne auf dem Herd.

Bär:
Wenn Xanny nach der Abendmahlzeit recht bald in die Ruhephase übergeht, brummelt und ächzt und stöhnt er wie ein Bär. Auch ein wohliges Grunzen wie ein Schwein ist in dieser Geräuschkulisse möglich. Apropos ...

Schwein:
Manchmal sieht er aus wie ein Schwein. Wenn er zum Beispiel wie am Wochenende versucht hat, unseren Lebensbaum auszugraben:


Gepard:
Wenn Xanny am Strand einen Hund sieht, der potentielles Tobe-Opfer sein könnte, geht er in die Knie und macht sich gaaanz lang und klein wie ein Gepard auf der Jagd, ...

Border Collie:
... und fixiert sein Gegenüber wie ein Hütehund seine Schafe, die grad ausbüxen wollen.

Maulwurf:
Xanny gräbt sehr gern die Maulwurfhaufen auf und sucht nach seinen Verwandten.

Känguruh:
Xanny springt noch immer mal gern jemanden an, obwohl das in letzter Zeit sehr viel besser geworden ist. Muss ein faules Känguruh gewesen sein.

Piranha:
Xanny muss einfach immer was zwischen den Zähnen haben. Er hat von Welpenbeinchen an viel und gern gebissen, was wir lange nicht in den Griff bekommen haben. Jetzt schnappt er zwar immer noch mal im Übermut nach der Hand, beißt aber nicht wirklich zu. Manchmal nimmt er einfach nur die Finger zwischen seine Zähne und hält sie fest.

Wecker ... jaja, ein Wecker ist da auch drin:
Wir arbeiten fast täglich 3 Stunden. Eine halbe Stunde vor Feierabend, motzt Xanny schon mal rum von wegen "Hey, denk dran, in einer halben Stunde ist Feierabend!" Meist packt er sich dann noch mal hin und schläft auch noch mal ein. Aber 10 vor 12 Uhr, allerspätestens 5 vor 12 Uhr fängt er an Krawall zu schlagen. Jaulen, Meckern, auch schon mal Bellen signalisiert: "Jetzt reichts aber, ich hab hier lang genug ausgeharrt und war so brav. Jetzt ist Schluss mit lustig. Pack Deinen Papierkram weg und dann ab nach Hause!"
Außerdem fängt er abends gegen 22:30 Uhr an zu schauen, wo denn mein Mann bleibt. Dieser ist anfangs sehr pünktlich um diese Zeit mit Xanny in den Garten zum Gute-Nacht-Pieseln gegangen und hat für diesen wahnsinnig anstrengenden Ausflug immer Leckerlis mitgenommmen. Inzwischen richtet sich die Zeit eher danach, wann Xanny mal die Augen aufmacht. Aber WENN er sie aufmacht dann wartet er darauf, dass mein Mann kommt und mit ihm raus geht, natürlich nicht ohne was Leckeres.

Staubsauger:
Alles was irgendwie fressbar ist oder auch nicht, wird inhaliert, aufgesaugt, weggeputzt.

Wir sind gespannt, was im Laufe der Zeit noch ans Tageslicht kommt! Vielleicht müssen wir mal ein ernstes Wörtchen mit unserer Züchterin reden! Viele herzliche Grüße an die Stör *wink*

1 Kommentar:

  1. Das ist aber schön geschrieben und so einiges trifft davon auch auf uns zu.
    Liebe wauzis von Emma und Lotte

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