02.03.2012 - Nase


Unsere heutige Nasenarbeit hat mich wieder mal ganz glücklich gemacht.

Die zu suchende Person war Xanny gut bekannt, hat sich aber bisher nur einmal für ihn versteckt und das ist lang her. Die Strecke verlief wie folgt: ein Matschweg, den das Opfer am Rand entlanglief, dann vom Weg ab über eine Wiese auf einen festen Weg der in Asphalt übergeht und neben einem Fleth entlang führt, einen kleinen Bogen um das Wasser herum, über eine Straße neben einer Kreuzung, weiter auf gepflastertem Weg um eine Ecke bis zum ersten Hauseingang.

Xanny schlug nach Prüfen des Halstuchs des Opfers sofort die richtige Richtung ein, lief wie das Opfer am Wegrand entlang und folgte der Spur über die Wiese. Auf dem folgenden Weg neben dem Wasser hob er bereits die Nase und schnüffelte geradewegs übers Wasser in Richtung des Opfers - Einbildung oder kann das sein?

Er folgte weiter dem Weg bis zur Straße und genau als wir dort ankamen, kamen Autos aus allen Richtungen, so dass wir warten mussten bis alle vorbei waren. Auf mein "Warte Auto" blieb Xanny stehen. Nachdem alles frei war, gab ich Xanny noch einmal das Halstuch, er schnüffelte flüchtig und flitzte sofort wieder los, über die Straße, den Fußweg entlang und kürzte dann durch die Hecke das letzte Stück zum Opfer ab.

Das war die bisher längste Strecke, die wir gesucht haben. Ich kann schlecht schätzen, aber ich behaupte mal, es waren so nach Maßstab im Stadtplan ungefähr 300 Meter. Wir hatten diverse Untergründe und mindestens 3 Autos, die die Spur gekreuzt haben.

Das hat er mal wieder richtig toll gemacht. Wenn mir allerdings vorher jemand gesagt hätte, dass ich so viel rennen muss im Nasenkurs, ich weiß nicht, ob ich mir nicht ein anderes Hobby gesucht hätte.

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