28.06.2012 - Himbeerdieb

Xanny mausert sich zum Selbstversorger. Seit ich ihm drei rote Himbeeren am Strauch gezeigt und hingehalten habe, pflückt er sie nun selbst, wenn ihm danach ist. Prima, muss ich mich nicht mehr danach bücken. Ich warte eigentlich nur, dass er die herüberhängenden Mini-Erdbeeren im Hochbeet entdeckt, die würde ich allerdings lieber selbst essen.

Am letzten Wochenende hatten wir ja unser weithin bekanntes Matjesfest und wir wollten - so war es geplant - den ganzen Samstag mit der Hundeschule auf einer großen Wiese hinter der Kirche mitten in der Stadt verbringen. Es waren in großzügigen Abständen Vorführungen geplant, auch Xanny sollte dort zeigen, was er bisher gelernt hat. Nun ergab es sich, dass die kleine Yorkshire-Terrier-Kimi läufig war und Xanny somit ziemlich neben sich stand. Den ganzen Vormittag kam er nicht zur Ruhe. Höppen, quietschen, bellen, meckern, motzen, zerren ... Ich war wirklich froh, dass wir zumindest unsere Übungen halbwegs gut zeigen konnten, er reagierte trotz allem doch auf die Fleischwurst, die ich extra eingepackt hatte. Aber es war wirklich enorm anstrengend für ihn. Auch unsere Tricks konnten wir kurz vor Mittag noch zeigen, PENG fanden die Zuschauer natürlich lustig und auch den abschließenden KUSS bekamen wir sauber hin. Ganz nebenbei wurden ein paar schöne Fotos von uns gemacht:


Gegen 13 Uhr rief ich dann meinen Mann an, er möge Xanny nach Hause holen. Er war fix und foxi, und kam einfach nicht zur Ruhe. Leider konnten wir so nicht an der Mantrailing-Vorführung teilnehmen, aber das war es mir dann auch nicht wert. Wahrscheinlich hätte Xanny eh nur nach Kimi gesucht :-)

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