06.10.2012 - Xanny in Dänemark

Eine Woche nach unserer Rückkehr aus dem Dänemark-Urlaub möchte ich euch nun mal ein wenig darüber berichten.

Fast die ganze Fahrt nach Vester Husby hatte es geregnet. Eine Userin der Airedale-Freunde hatte bereits angekündigt, dass es in diesem Jahr in Dänemark besonders viel regnen würde. Egal, wir waren gut gerüstet für Schmuddelwetter. Gummistiefel und Regensachen waren dabei.

Wir fuhren immer an der Nordsee längs. Entgegen Frauchens Erwartungen sah man diese allerdings nicht, denn die breite Dünenlandschaft verwehrte uns den Blick aufs Meer. Während wir links die Nordsee und rechts den Ringkøbing Fjord passierten, geschah folgendes:


Der Himmel riss auf und es hörte auf zu regnen! Wenn das kein gutes Zeichen für unser Urlaubswetter war!
Nach einem kleinen Imbiss holten wir den Schlüssel zu unserem Haus ab und fuhren zu unserem Urlaubs-Zuhause:


Ein tolles neues, modern eingerichtetes Haus mit viel Platz rundherum. Die Herrchen packten die Autos aus, die Frauchen räumten die Koffer aus und dann gings auch schon zum Strand. Um diesen zu erreichen, muss man, wo immer man auch parkt, immer zuerst einmal den Dünengürtel durchqueren. Die Dünenlandschaft ist herrlich, hier nur ein ganz kleiner Ausblick:


Aber dann war da der Strand, breit und oftmals menschenleer.




Am zweiten Tag trafen wir Frieda und Zola mit ihren Zweibeinern am Strand. Frieda und ihre Leute hatten wir im September bereits im Harz beim Airedale-Treffen kennen gelernt, nur Zola war "neu". Aber wir verstanden uns prima. Airedales untereinander sind sowieso meist kompatibel.


Einen herrlichen Wald gab es gleich in der Nähe und sogar einen Hundewald, in dem wir ohne Leine so richtig flitzen konnten. Dort trafen wir die Mädels, wenn es gar zu sehr stürmte. Da war es im Wald einfacher netter und die fiesen Sandkörner pieksten einem nicht so in den Augen.

Mein zweibeiniger Bruder war auch oft mit am Strand und kletterte immer in den Dünen herum. Auf den muss man ja aufpassen, nicht dass der mal einfach verschwindet. Ich bin ihm also manchmal hinterher gedüst, um dann wie ein Verrückter die Dünen wieder herunter zu flitzen.


Am Urlaubs-Dienstag haben wir eine Rundfahrt gemacht und uns mehrere Gegenden angeschaut. Der erste Stopp war Thyborøn. Dort haben wir uns auch den Strand angeschaut. Es war super windig an dem Tag, so dass wir ganz schön gegen den Wind kämpfen mussten. Frauchen hatte ein wenig Angst um ihre Kamera, hat dann aber doch Bilder gemacht:



Dann ging es weiter nach Lemvig. Nachdem die Frauchen einen Laden am Hafen um eine Regenhose und eine Mütze erleichtert hatten, wollten sie Fisch essen. Haben sie auch, und ich musste zuschauen:


Dabei hätte ich auch so gern ein Smørrebrød gegessen! Den ollen rohen Fisch, den Frauchen dann extra für mich gekauft hat, den hab ich verweigert. Püh.

Und so sieht es aus, wenn man am Hafen von Lemvig steht:


Als endlich alle satt waren und ich mich vor dem Rohzeugs erfolgreich gedrückt hatte, ging es weiter nach Oddesund Syd. Dort gibt es eine Brücke nach Oddesund Nord, quasi eine Verbindung von Süd nach Nord über den Nissum Bredning/Limfjord:


Natürlich sind wir da drüber gefahren und haben uns oberhalb noch ein wenig die Landschaft angeschaut.

Am Nachmittag trafen wir uns wieder mit den Mädels und hatten viel Spaß zusammen. Zola holte tapfer den Dummy aus dem Wasser, während wir Jungspunde fast trockenen Fußes zuschauten.



Wir hatten schon auch ein wenig Regen, aber meist nachts oder wenn wir sowieso grad im Haus waren. Morgens gab es oft einen wundervollen Sonnenaufgang, nachmittags dagegen superschöne Regenbögen:




Abends war ich immer völlig geschafft vom vielen Toben und von den vielen Eindrücken: Von blauen Quallen, von toten stinkenden Walen, von schönen Steinen, von Frieda & Zola, von Strand und Meer und ganz viel frischer Luft:









Am Mittwoch sind wir nach Hvide Sande gefahren. Wir wollten frischen Fisch essen und Räucherfisch kaufen, und beides schien es da zu geben. Der Plan ist auch aufgegangen. Diesmal musste ich allerdings im Auto bleiben und warten. Ich war wohl nicht erwünscht im Restaurant. Naja, so ist mir jedenfalls Frauchens Shopping-Tripp erspart geblieben.


Am Nachmittag zogen wir, also ich, Frauchen und Frauchens Frauchen los. Wir wollten eine Wanderung zu Marens Maw machen, einem Aussichtspunkt in den Dünen. Los gings wie immer über den Strand bei herrlichem Wetter:


Ich konnte wie fast immer ohne Leine herum flitzen. Von Oktober bis März dürfen Hunde am Strand ohne Leine laufen, "wenn man sie im Griff hat". Ich war ja sowas von im Griff, sag ich euch. Frauchen hatte immer ihre Pfeife mit und ich weiß genau, wenn sie pfeift und ich komme auch gleich, dann gibts ne Hand voll Leckeres. Da hat Frauchen dann zwar immer ganz kleine Hände, aber trotzdem, das kann man sich ja nicht entgehen lassen, oder? Frauchen war auch ganz stolz auf mich.



Wieder sahen wir Regenbögen, weit weg von uns und dem schönen Wetter diesmal:




Dann ging es durch die Dünen rüber nach Marens Maw. Von da oben hat man einen Rundumblick zur Nordsee, über die Dünenlandschaft und sogar zum Nissum Bredning:



Auf der anderen Seite wollten wir dann an den Dünen entlang zurück laufen, mussten aber einen ganz schönen großen Umweg einschlagen, weil der Weg total versumpft war. Aber, schaut selbst, was wir dann am Wegesrand gefunden haben - Monster-Steinpilze:


Abends war ich total geschafft, genau wie die Frauchen:


Am nächsten Tag war es nahezu windstill, ein herrlicher Tag, um mit Herrchen und kleinem Herrchen nochmals zum Marens Maw zu laufen. Diesmal allerdings auch über den Strand wieder zurück:





Natürlich trafen wir uns auch an diesem Tag mit Frieda und Zola zum Toben, ist ja wohl klar.
Am nächsten Tag, dem Freitag, fuhren wir nach Mønsted, da gibt es nämlich eine Kalkgrube, die man besichtigen kann. Und das haben wir dann auch gemacht. Ich fands ja bisschen langweilig, aber man kann ja nicht nur am Strand herumlungern, ein bisschen Land und Leute muss schon auch sein:


Aber Strand ging dann doch noch mal. Frauchen wollte am letzten Abend zur Sonnenuntergangszeit noch einmal mit mir los und das war ganz schön. Der Himmel bot zwar keinen Sonnenuntergang, aber trotzdem schöne Lichtspiele.



Ich habe noch ein letztes Mal die dänischen Sandwurpse gesucht, aber wieder keinen gefunden. Vielleicht beim nächsten Urlaub. Den gibts nämlich ganz sicher!


Wir haben uns ein schönes Plätzchen zum hinhocken gesucht und uns hingehockt, einfach so ...


Und dann war ich zum letzten Mal dänisch breit. Zumindest für dieses Jahr.


Tschüss Dänemark!

Kommentare:

  1. Hey Xanny, so schöne und viele Bilder und so ein toller Reisebericht - und ich sehe ihn erst heute - na ja, hab ich wohl irgendwie übersehen. Danke fürs zeigen und ich freue mich über den vielen Spaß, den ihr am Strand hattet. Liebe Grüße!

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