Urlaub 2013 - Teil 1

Ich kann es kaum fassen: Frauchen hat es endlich geschafft, all ihre 1500 Urlaubsfotos anzuschauen, zu bearbeiten und die richtigen für meinen Bericht auszuwählen. Und damit das nicht noch länger dauert, kümmer ich mich jetzt um den dazu passenden Text.

Bereits im Januar startete Frauchen im Forum bei den Airdale-Freunden einen Beitrag, in dem sie Ideen für unseren Sommerurlaub sammeln wollte. Da dort ja Airedale-Leuts aus ganz Deutschland gibt, war die Idee gar nicht schlecht. Wir wussten nämlich noch gar nicht, wo es überhaupt hingehen sollte und wie lange und warum und überhaupt. ICH wusste sowieso von gar nichts, ich fahr einfach nur mit, wenn's dann man losgeht.

Viele Airedale-Zweibeiner schrieben, hier ist es schön, da gibt es was anzuschauen, kommt doch zu uns. Natürlich war von vorn herein klar: Wo wir hinkommen, muss es Airedaletreffen geben. Mein Herrchen war in diesem Jahr 3 Wochen segeln, so dass wir unsere Pläne ohne ihn schmieden mussten. Mein kleiner Zweibeiner hat fast genau so wenig zu melden wie ich in Sachen Urlaubsplanung, es war also für Frauchen ganz einfach.

Wir hätten 8 Wochen Urlaub gebraucht, um alle Ideen und alle Vorstellungen vom Frauchen umzusetzen, es standen uns aber nur 3 Wochen zur Verfügung. So sah unsere Fahrtroute letztlich so aus, dass wir die ersten 6 Tage am Niederrhein verbringen würden, die nächsten 6 Tage im Sauerland und den Rest im Hunsrück.

Am 13. Juli ging es also recht früh los, die erste Strecke betrug um die 380 km und endete direkt am Niederrhein, denn dort wollten wir uns zuerst mit unserem Gastgeber Percy und dessen Frauchen treffen, auf neutralem Boden sozusagen, damit wir uns erst mal kennen lernen können. Percys Frauchen hatte ja schon viel über mich gelesen im Forum und war sich recht sicher, dass ich mit Percy klar komme. Und so war es auch. Raus aus dem Auto, kurz mal angeschnüffelt und ab gings durch die Rheinwiesen an den Rhein und wieder zurück zum Auto. Kurze Zeit später waren wir dann in Percys Garten, Frauchen hatte ein Zimmer zur Verfügung und mein zweibeiniger Bruder bekam die Couch zum Schlafen.


Mit Percy kam ich tatsächlich prima zurecht, auch wenn unsere Prioritäten grundverschieden verteilt waren. Percy hielt seine Spielzeuge für das Größte. Ich dagegen war glücklich über einen 2 Jahre alten Knochen, der aus dem Blumenbeet ausgegraben wurde.




Ich versuchte natürlich immer wieder Percy davon zu überzeugen, dass es viel mehr Spaß machen würde mit MIR zu toben statt dem blöden Ring hinterher zu laufen:


Aber ich konnte auch nicht von den Leckerlis ablassen, die unsere Frauchen großzügig auf der Wiese verteilt hatten.


Da wir uns auf Anhieb so gut verstanden, durften wir auch zusammen in Percys Auto fahren.


Zum Beispiel zu unserem ersten Airedale-Treffen, das auch das kleinste gewesen ist. Wir waren 4 Rüden und ein Rüdchen. Der Boerne, die halbe Portion, der hat uns ja nur die Show gestohlen. "Hach ist der süß" und "Ach so knuffig" So ging das die ganze Zeit. Dabei war der ganz schön keck für sein Alter. Der Paul war ja immer mit einem Stock oder einem Ast unterwegs und der Boerne, der hing einfach immer mit dran. Also ICH hätt mir das bei Paul ja nicht getraut. Aber so halbe Portionen nimmt man eben noch nicht wirklich für voll, wir Rüden jedenfalls nicht.


Wir sind jedenfalls prima miteinander ausgekommen. Naja, okay, als später die Kellnerin die Kuchenteller brachte, gab es schon den einen oder anderen Grummler unterm Tisch, aber das gehört ja nun mal dazu. Man muss ja mitteilen, wer man ist.


Bei Percy daheim war es immer das Gleiche. Percy höppt nach dem Ring, ich höpp nach Percy und anschließend erklärt Percy mir mal, wer der Chef im Garten ist.


Percy hatte laut Frauchen eine sehr souveräne Art, mir das mitzuteilen. Er war immer ganz ruhig, hat mich nicht angeknurrt oder angerempelt. Der hat einfach immer gewartet, bis ich mal unten liege und hat sich dann über mich gestellt. Einmal wollte ich, dass Frauchen mit mir spielt, sie wollte aber nicht. Ich hab ein wenig an ihr rumgemotzt und sie weiter gedrängelt, da kommt der Percy-Chef, drängt sich einfach zwischen mein Frauchen und mich und schiebt mich ab in den Garten. Ich war so perplex, ich konnt gar nix machen dagegen.




Es war jedenfalls toll mit dem Percl und Frauchen meinte, manchmal hätte sie gedacht, sie sähe in Percy (6) den 6-jährigen Xanny vor sich. Na da bin ich ja mal gespannt. Aber das Ding mit dem Ring, das gewöhn ich mir nicht extra an.

Anstrengend ist das, wenn man den ganzen Tag vierbeinige Gesellschaft hat. Meine 24 Stunden zum Eingewöhnen brauchte ich immer, an jeder neuen Station, aber dann konnte ich auch entspannen und einfach mal rumdösen.


Wir hatten eine Menge Spaß zusammen und haben uns prima ergänzt, sagten die Frauchens.



Einen ganz lieben Dank an Percy und sein Frauchen und seinen Frauchen-Kumpel. Es waren wundervolle Tage, wir hatten viel Freude zusammen und haben uns sehr wohl gefühlt am Niederrhein.

Fortsetzung folgt ...

Da hätte Frauchen doch fast die Kultur unterschlagen, unglaublich:

Wir haben natürlich auch ein wenig Kultur gehabt im Urlaub. Wir waren zum Beispiel im Archäologischen Park in Xanten:


Und wir waren in Xanten selbst unterwegs.


Und weil mein kleiner Zweibeiner unbedingt mal nach Holland wollte, fuhren wir nach Plasmolen in Holland und landeten im Pannekokenhaus:

1 Kommentar:

  1. Super Sache, so eine Airedale Terrier Urlaubsplanung! Bin jetzt schon gespannt auf Teil 2. :)
    LG, Enya

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