25.01.2014 - Rudelbesuch

Mönsch, ganz schön was los hier bei uns! Am Samstag klingelte es und das Frauchen von Aron, Ambar, Popi und Knudelput stand mit ihrer Tochter vor der Tür. Frauchen wusste natürlich schon, dass sie kommen, hatte mir aber nichts davon verraten.

Da es am Wochenende eisig kalt war, wir hatten -8 Grad und ein bisschen windig war es auch, zogen sich die beiden Frauchen warm an und dann gingen wir zum Aron-Auto. Aron durfte mal eben kurz raus, damit wir uns begutachten können, denn ich sollte mit in seinem Auto fahren. An der Leine fanden wir das zwar doof, aber ins Auto musste ich trotzdem, vorn, vor den Beifahrersitz, wo überhaupt gar kein Platz ist für einen Hund meiner Größe. Unglaublich, was die immer mit uns machen, die Zweibeiner. Nach ein wenig Motzen musste ich allerdings feststellen, dass ich wie immer nichts zu melden habe und so fuhren wir alle zusammen zum Strand. Dort einmal losgelassen, konnten wir uns in Ruhe beschnüffeln. Ambar und Popi kannte ich ja schon vom Airedaletreffen in Herzberg. Und mit Aron und Knudelput - wie die Frauchens ihn immer nennen obwohl das eigentlich Pudel Knut heißen muss - verstand ich mich dann auch prima.

Knut ist eine kleine Nervensäge und Frauchen hatte erst ein wenig Bedenken, ob der mich nicht recht bald nerven würde. Aber ich fand den irgendwie auch nett und so waren wir viel zusammen unterwegs. Die Kameras waren dabei, ich will also nicht weiter schnacken, sondern Bilder zeigen:


Ich hab den Jungs und Mädels erst mal die Tageszeitungen zum Lesen gezeigt. Übrigens, der Aron wird demnächst 9 Monate alt und ist schon größer als ich. Das geht eigentlich nicht, aber schließlich zählt ja der Charakter und den bekommt er erst noch :)


Es war wirklich eisig am Strand, nicht nur die Luft, auch der Strand war mit Eis überzogen und wir mussten aufpassen, dass wir nicht ausrutschen.



Knut war immer in meiner Nähe.


Synchron-Schnüffeln klappte mit Aron schon ganz gut.


Und Toben macht in einem solchen Rudel am meisten Spaß.







Knut hatte sich auf dem harten Sand und dem Eis ziemlich schnell die Krallen abgelaufen und blutete. Machte ihm zwar nichts aus, das verkürzte aber unsere Tobezeit doch um einiges.


Das Besucherfrauchen machte ein paar schöne Flitzebilder von mir.


Kekse gehen übrigens immer! Und überall! Und in jeder Menge!
Und wie ihr seht, macht mir das gar nichts aus, wenn Frauchen auch anderen mal nen Keks gibt. Ich weiß ja, dass ich nicht verhungern muss, obwohl, man weiß ja nie. Aber mit Kumpels teil ich schon gern.


So einem Jungspund muss man natürlich viel erzählen, Tricks verraten und so.
Ich hab die Zeit gut genutzt.


Männergespräche


Hier hatte Knudelput echt Glück!


Unglaublich, wie unterschiedlich Airedales doch aussehen können. Oder?


Das war ein ganz schöner Nachmittag mit dem Besuch, das machen wir bestimmt bald wieder. Frauchen war übrigens ganz stolz auf mich, dass ich ein so netter Bursche war beim Kekse verteilen und auch später daheim, als wir 5 Hunde in meinem Zuhause waren. Naja, ich bin eben ein toller Kerl ;)

10.01.2014 - Besuch bei den Mädels

Nee, ich wünsch euch jetzt kein gesundes Neues. Irgendwann muss auch mal Schluss sein ...

Dafür will ich euch aber ein bisschen vom Urlaub berichten. An Silvester fing Frauchen nämlich wieder mal an, hektisch hin und her zu laufen und Sachen in Taschen zu verstecken. Als sie auch das Trailgeschirr, Leckerlis und meine Leinen in eine Tasche stopfte wurde ich auch etwas unruhig. Sie sagte nämlich auch ständig Morgen fahren wir zu Else! Da musste ich schon aufmerksam bleiben, nicht dass sie ohne mich losfährt.

Die mitternächtliche Ballerei haben wir verpennt. Frauchen ist bereits gegen 22 Uhr ins Bett verschwunden, hat sich um mich rumgekuschelt und dann hat mir das Geknalle um Mitternacht auch nix ausgemacht. Ich bin da ja eh nicht so beeindruckt von, aber als Herrchen vorm Zubett-Gehen noch mal mit mir in den Garten wollte und es ziemlich nah böllerte, musste ich plötzlich gaaar nicht mehr pieseln. Macht aber nix, das hält ein großer Junge schon mal aus bzw. an.

Am Neujahrsmorgen fuhren wir recht früh zu meinen zweibeinigen Großeltern zum Frühstück. 8.50 Uhr starteten wir durch gen Hunsrück und ich sage euch, das machen wir jetzt immer so. Die Straßen waren sowas von leer, dass Frauchen mit Bleifuß durch's Land bretterte. Mit einer kurzen Pinkelpause hatten wir die 600 km in 5,5 Stunden geschafft und hatten noch richtig was vom Tag.

Das war vielleicht eine Freude, Else und Zirbel wieder zu sehen. Ihr Frauchen natürlich auch. Wisst ihr, mit der muss ich mich immer gut stellen, die ist nämlich für's Fressen machen zuständig. Bei solch elementaren Dingen muss man schon mal brav sein.

Wie immer habe ich 24 Stunden gebraucht um mich einzugewöhnen. Dann wusste ich wieder, dass ich nicht raus darf, auch wenn die Tür offen steht, ich konnte mich entspannen und wohlfühlen. Gleich am 2. Januar machten wir einen Ausflug in die Baybachklamm, das hat mir richtig gut gefallen. Ein Weg durch den Wald, mit Wasser, steilen Hängen zum hoch und runter rennen, auch wenn ich das erst mal langsam ausprobieren musste. Kenn ich ja nicht solche aufs und abs, bei uns ist alles platt. Aber nach dem ersten langsamen Aufstieg hat es mir dann doch richtig Spaß gemacht, mit Else, Zirbel und meinem kleinen Zweibeiner herum zu kraxeln.


Frauchen musste natürlich wieder hier und da Fotos machen. So musste ich vor einer Höhle Platz machen. Dafür ist sie nicht mal herauf gekommen, hat einfach vom Weg aus PLAAATZ gerufen. Naja, ich bin ja gut erzogen:


Was? Ihr seht mich gar nicht? Na gut, noch mal:


Jetzt besser? Geht doch!
Das Mädels-Frauchen und meins waren sich meist einig und immer wenn sie eine Bank sahen, mussten wir da unbedingt alle drei drauf. Für's Forum sagten sie immer, für den Bank-Thread. Keine Ahnung was die meinten, aber manchmal spinnen sie einfach.



Jeden Abend sind wir zu den Ponys gegangen, damit die auch was zu futtern kriegen. Das war klasse, da konnten wir immer die Futtereimer auslutschen.



Zirbel hatte zum Schluss immer die ehrenvolle Aufgabe, die Eimer wieder einzusammeln. Nicht, dass ich das nicht auch gekonnt hätte, aber sie war so stolz dabei, dass ich sie nicht bremsen wollte. Schaut mal selber, was man mit dem Kommando GIB'S HER erreichen kann:

 

Abends kann es im Hunsrück echt schön sein, sagt Frauchen.


Meine Beziehung zu Zirbel hat sich ein wenig geändert im Vergleich zum Sommer. Da war ich ja noch echt ein Jungspund. Inzwischen bin ich mächtig erwachsen geworden und habe den Eindruck, Zirbel mag mich jetzt lieber leiden. Im Sommer hab ich mir nicht getraut, sie zum Spielen aufzufordern, da hatte ich viel zu sehr Respekt vor Elses Gouvernante. Aber jetzt war das irgendwie anders. Nicht, dass ich mit Zirbel so umgehen könnte wie mit Else. Aber ... ich durfte ein wenig mit ihr kampfschmusen, guckt:

 

Am 4. Januar trafen wir einige unserer Airedale-Freunde auf der Fuchskaute. Mit 11 Airedales waren wir unterwegs und hatten viel Spaß zusammen. Wir liefen eine Runde, aßen zu Mittag, liefen eine Runde, tranken Kaffee. Und das alles in wirklich netter Gesellschaft. Unsere Frauchens bemerkten, dass wir drei, Zirbel, Else und ich, uns doch sichtbar als Rudel benahmen. Else gab zu verstehen, ich sei IHR Xanny, ich musste den Youngstern klar machen, dass Else MEINE Else sei. Aber alles in allem war es wieder ein toller Nachmittag.




Wieder eine Bank, seht ihr?

Mit einem leckeren Abendessen am 5. Januar in der Schmausemühle im Baybachtal endete unser Kurzurlaub schon wieder. Am nächsten Vormittag fuhren wir zurück nach Hause, auch das ging recht fix und ohne Stau.

Am ersten Tag zu Hause habe ich ziemlich viel geschlafen und mich ausgeruht und Else nachgetrauert, genau wie mein kleiner Zweibeiner. Er und Else haben irgendwie einen besonderen Draht zueinander, sie liebt ihn, er liebt sie, zu süß die Beiden.

Jetzt bin ich auch daheim wieder angekommen, der Alltag hat uns wieder, wir gehen wieder arbeiten und ab nächste Woche geht es wieder los mit der Hundeschule, dann gibt's wieder Äktschn. Yeah!