23.02.2014 - Beißerei im Frühling

Am Sonntag war richtig tolles Wetter bei uns, blauer Himmel, Vogelgezwitscher und wir waren mit meiner Freundin Kimi zum Laufen verabredet. Wir trafen uns in Bielenberg an der Elbe und liefen bis Kollmar. Dort gönnten sich unsere Frauchen ein Eis und wir gingen leer aus. Naja, fast, ich durfte schon auch mal kosten. Weil das Wetter so toll war, hatte Frauchen die Kamera dabei und so kann ich euch wieder mal richtig schöne Fotos zeigen.



Wo ich gerade mal meine Nase hineinstecken konnte um leckere Wurzeln zu schnurpsen ...


verschwand Kimi fast vollständig.


Mit Kimi bin ich übrigens gern unterwegs. Sie versteckt sich zwar anfangs erst mal, wenn ich sie hocherfreut begrüßen möchte, aber dann laufen wir zusammen durch die Gegend. Findet sie was zum Schnüffeln geh ich gucken und andersrum genau so. Sie ist ne ganz Süße!

Wir haben das schon schön hier bei uns, so viel Platz zum schnüffeln und rennen.


Ich entdeckte eine Bank, die dazu einlud, ein paar Fotos zu machen






Was danach passierte war weniger schön. Ich hatte eine Begegnung mit einem riesigen Labrador-Bernhardiner-Mix, die leider nicht so gut ausging. Er verpasste mir ein Loch im Hals, eines in der Schulter und mehrere Schrammen. Frauchen hat mich tapfer verteidigt, konnte aber auch nicht viel ausrichten gegen den großen Kerl. Auf den ersten Blick waren dann erst mal nur die Schrammen zu erkennen, so dass Frauchen nicht weiter nach Namen und Adresse gefragt hat. Die Löcher wurden erst viel später entdeckt, als sie anfingen an zu bluten. Da waren wir schon ein ganzes Stück von dem Großen und seinem Frauchen entfernt. Mein Frauchen sagt, das Frauchen von dem schwarzen Typen war sehr nett und besorgt um uns. Naja das half mir dann auch nicht wirklich. Am nächsten Tag waren wir doch zur Kontrolle beim Tierarzt und nun muss ich Pillen schlucken. Ist aber nicht schlimm, Frauchen verpackt die in wunderbarer Leberwurst. Der Biss in die Schulter hat ganz schöne Schwellungen nach sich gezogen, ich mag es noch immer nicht so gern, wenn Frauchen da nachgucken muss. Aber ich kann schon wieder herumspringen und die Tauben aus dem Garten verjagen.

Nach dieser Begegnung machten wir uns auf den Rückweg, da war ich noch fit und es ging mir noch gut.



Zu Hause angekommen schnibbelte Frauchen mir erst mal das Fell um die Wunden weg und verpasste mir diese kleinen süßen Kügelchen. Dann holte mich auch der Vorfall wieder ein. Ich war ganz deprimiert und wusste nicht, wie ich mich hinlegen sollte. Ich muss zugeben, ich hab schon ein bisschen vor mich hingejammert, bin dann aber doch eingeschlafen. Den Rest des Tages war ich unruhig, liebebedürftig und gaaaaaanz krank. Frauchen hat sich rührend um mich gekümmert und am nächsten Tag war es schon viel besser.

So, das reicht jetzt erst mal wieder für eine Weile mit komischen Begegnungen!

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