14.03.2014 - So viel Besuch

Jetzt wird es aber mal langsam Zeit, dass Frauchen von unserem herrlichen Hunde-Wochenende erzählt.

Am 14. März reiste am Nachmittag lieber Besuch an. Frauchens Freundin kam mit meiner Herzens-Else und ihrer Gouvernante Zirbel zu Besuch. Wir trafen uns direkt am Elbstrand, damit die Mädels sich nach der langen Fahrt erst mal vom Wind durchpusten lassen konnten.

 

Etwas später kam ein weitere Freundin von den Frauchen dazu und brachte Butkus mit, einen 14 Monate alten Jungspund, der an diesem Wochenende noch viel lernen würde. Aber dazu später mehr. Wir tobten uns am Elbstrand erst mal aus und fuhren dann gemütlich zu uns nach Hause. Ich war so glücklich meine Else wieder bei mir zu haben.

Jetzt hat Frauchen so lange mit dem Schreiben gewartet, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich Butkus das erste Mal was vom Leben erzählen musste. Ist ja auch egal. Sein Frauchen hatte jedenfalls im Vorfeld bereits gewarnt, dass Buddi derzeit recht rüpelig sei. Das rief bei meinem und Elses Frauchen nur ein Abwinken hervor, gemeinsam mit Zirbel würden wir das schon richten. Ich richtete.

Butkus war in der Tat recht respektlos. Zum einen ignorierte er einfach meine Warnungen, zum anderen war er meiner Else manchmal einfach zu nah. Er musste an diesem Wochenende einige Male Prügel beziehen, wobei ich wirklich noch nett zu ihm war. Er hat zwar gebrüllt als ginge es ihm ans Leben, aber außer ein bisschen Fell und einer Schramme fehlte ihm nichts. Da hätte es ihn auch wirklich schlimmer treffen können. Er verstand auch von Mal zu Mal besser und am Sonntag vormittag konnten Else, ich und er ziemlich entspannt miteinander im Wohnzimmer sein. Zirbel? Bei allem Theater lag sie meist tiefenentspannt in irgendeiner Ecke und schlief. Nur manchmal griff sie beim Erziehen von Butkus mit ein, ob sie das Erziehen nun für angebracht hielt oder einfach nur das Gebrüll beenden wollte um ihren Schönheitsschlaf fortzusetzen, wer weiß das schon so genau.

Am Samstag traf ein weiteres Frauchen ein, brachte Besuch für meinen kleinen Zweibeiner mit, einen weiteren Jungspund und zwei Wasserhunde. Natürlich kannten wir auch die 3 schon und als wir direkt zum Elbstrand fuhren um erst mal miteinander zu laufen, war alles entspannt. Schaut selbst:

Zuerst ein schönes Gruppenfoto, auf dem man genau sieht, wessen Frauchen in welcher Richtung wartete.



Die Jungspunde sprachen oft miteinander.



Ambar passte sehr gut auf "ihren" Jungspund auf.



Entgegen der Wettervorhersage blieb es trocken, so dass wir einen schönen Spaziergang an der Elbe genießen konnten. Es war zwar ordentlich Wind, aber das störte nicht weiter.



Draußen vertrugen wir uns alle prima,
jeder konnte mit jedem und wir hatten alle jede Menge Spaß.







Unsere Nasen schienen ziemlich gleich zu funktionieren.



Mit meiner Else bin ich ja bei jedem Treffen wieder sofort einig.
 Wir mögen uns einfach sehr gern, da kringeln sich sogar die Ruten synchron.



Inzwischen hat auch Zirbel erkannt, dass ich nicht mehr der jungsche Schnösel bin, sondern dass ich als erwachsener Jungrülps - ähm - Jungrüde - durchaus schnieke bin. Hat sie mich noch letzten Sommer meist allein mit ihren Blicken von sich fern gehalten, lässt sie sich heute schon gern mal von mir bespielen und genießt es scheinbar auch.



Es war schon echt klasse, so viel Besuch zu haben
und ich war mit mir und der Welt ganz zufrieden.



Und ich konnte meinen Freunden etwas zeigen, was sie bisher nur von Frauchens Fotos kannten: Möwenreste. Ich sag euch, so ein Möwenflügel kann ganze Rudel beschäftigen und glücklich machen. Ich fand ihn natürlich als Erster und Butkus kam sofort gucken, was ich da wohl Tolles habe.


Ich hatte richtig Spaß mit dem Federwisch.













Zirbel kam auch gucken was da los ist ...



 und fand auch, man müsse sich unbedingt im Möwenparfum wälzen.



Einfach lecker!



Das war ein toller Strandlauf mit meinen Freunden,
das müssen wir unbedingt bald wieder machen.



Den anschließenden Nachmittag verbrachten wir mit ausgiebigem Trailen für alle, mit viel Geschnack bei den Zweibeinern und wenig Ruhe bei den Vierbeinern. Beim Abendessen wurden wir dann doch getrennt, der Ruhe und der Erziehungsmaßnahmen wegen. Ambar und Aron fanden das total doof, die mussten nämlich draußen bleiben.



Butkus hatte übrigens nicht nur Ärger an dem Wochenende. Der bekam das erste Mal Lammrücken und Putenhals bei uns. Mit dem Lammrücken hat er erst mal ganz schön Schwierigkeiten gehabt, bis er geschnallt hat, wie man die Knochen knackt. Den Putenhals wollte er dann ganz fix fressen, damit ihm den niemand wegnimmt. Und weil's so lecker war, hat er ihn einfach ausgespuckt und noch mal gefressen. Also ne, diese Jugend. Naja, das lernt er schon noch.




Am Sonntag abend fuhr Butkus dann wieder nach Hause und ich durfte meine Lieblings-Else und Zirbel noch bis Montag Mittag bei mir und ganz für mich alleine haben. Das war ein erlebnisreiches Wochenende mit ganz viel Körpersprache für die Zweibeiner zum Lernen und mit ganz viel Spaß für uns alle. Hoffentlich sehen wir uns alle bald wieder.

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