30.07.2014 - Mittelalter & Vulkaneifel

Trotz kaputtem Zeh geht unser Urlaub natürlich wie geplant weiter. Gestern vormittag brachen wir auf zu einem Ausflug in die Vulkaneifel.

Als erstes blieben wir bei den Manderscheider Burgen hängen. Die Niederburg lud geradezu ein zu einer Besichtigung.


Während unserer Besichtigungstour mussten Else, Zirbel und ich natürlich wieder überall brav sitzen für Touri-Fotos. Manchmal ist es echt anstrengend mit unseren Frauchen.







Anschließend fuhren wir zum Meerfelder Maar. Ein schöner See mit ganz klarem Wasser und einem schönen Weg drumherum.


Hunde trifft man dort alle Nase lang. Aber das macht uns nix, sind wir ja gewohnt.


Mein kleiner Zweibeiner und Zirbel genossen die schöne Aussicht. Im Hintergrund sieht man eine große Fläche des Sees bedeckt mit Seerosen.


Auf dem Weg zu einem kleinen Treffen mit Sara aus dem Airedale-Freunde-Forum stellten wir fest, dass nicht nur viele Wege nach Rom führen sondern Rom auch unerwartet ziemlich nah sein kann.

28.07.2014 - Fisch, Zeh, Ach und Weh

Nachdem wir von unserem aufregenden Wochenende am Bodensee zurück im Hunsrück angekommen waren und uns ausgiebig ausgeruht hatten, gab es zwei Tage später etwas ganz besonderes zum Abendessen: Forelle ... am Stück ... im Ganzen. Ich sag euch, das war vielleicht lecker. Ich kannte Forelle noch nicht, bei uns gab es bisher immer nur Alaska-Seelachs-Filets. Frauchen wusste nicht, was ich mit der Forelle anstellen würde, aber mal ehrlich! Was tut man mit einer Forelle? Natürlich, fressen! Nich lang schnacken, knacken!


Einen Tag später stellte Frauchen fest, dass es bereits Pilze im Wald gab und konnte ihre Augen gar nicht mehr aus dem Wald nehmen. Glücklicherweise ist sie nicht auf die Idee gekommen, ich könnte auch mal Pilze fressen.


Abends gab es statt dessen für die Mädels und mich einen schönen Putenhals.
Die Mädels standen Rute an Rute
und fraßen beide ihren Hals von der Pute.


Am nächsten Tag fuhren wir zur Schmausemühle in die Baybachklamm. Der Plan war ein schönes Stück in der Klamm zu laufen und anschließend eine Kleinigkeit dort zu essen.


Leider nahm unser Spaziergang kein schönes Ende. Ich rasselte mit Else zusammen und schlug meine Pfote ganz blöd auf den Schiefersteinen auf, so dass der äußere Zeh nun so richtig kaputt ist. Die Erst-Untersuchung ließ bereits einen Bruch befürchten, da es aber zu spät für einen Tierarzt-Besuch war, bekam ich erstmal kühles Gel auf den Zeh und süße Kügelchen ins Maul, eine Schmerztablette und ganz viel Trost.


Am nächsten Tag ließen wir den Zeh bei der hiesigen Tierärztin röntgen und bekamen die Bestätigung Weiß auf Schwarz. Kaputt der Zeh, so richtig.


Nun hab ich einen dicken Verband um die Pfote, den ich anfangs sehr befremdlich fand. Frauchen hat mir aber klar gemacht, ich dürfe den nicht abknabbern. Laufen war anfangs blöd damit, aber jetzt hab ich mich etwas dran gewöhnt. Am liebsten laufe ich schnell, da muss ich die Pfote gar nicht aufsetzen, sondern flitze auf 3 Beinen herum. Aber nervig ist der ganze Mist trotzdem. Da kann man schon mal ein bisschen vor sich hin leiden.


Aber wenn es in der Küche knistert bin ich natürlich sofort wieder hellwach!


Jetzt müssen wir schauen, ob der Zeh zusammen heilt, sonst - sagt Frauchen - muss er amputiert werden. Was das heißt, weiß ich nicht, ich glaube aber, ich will es auch nicht wissen.

So Leute, jetzt seid ihr auf dem neusten Stand, ich muss mich bisschen ausruhen. Bis die Tage!

20.07.2014 - Urlaubsimpressionen

Boah Leute, ich sage euch, Urlaub ist anstrengend! Da mir gleich die Augen zufallen und das Schnarchen schon in der Nase kitzelt zeige ich euch heute nur ein paar Bilder von mir und meinen Airedale-Kumpels.

Am Samstag waren wir am Bodensee, eine Hitze war das. Gut, dass wir viel Schatten hatten und lecker Bodensee-Wasser.


So ein Spaziergang im Hochsommer macht müde,
vor allem die Zweibeiner brauchten diverse Pausen:


Und da uns ja nichts anderes übrig bleibt, als ebenfalls Pause zu machen,
haben wir die Zeit auch sinnvoll genutzt.


Auf diesem Bild waren wir dann wieder putzmunter.


Am nächsten Tag sind wir am Rheinfall in Schaffhausen gewesen, meine Herrn, was für eine Aufregung. Als hätten die Leute noch nie 5 Airedales auf einem Haufen gesehen. So viele lächelnde Gesichter und so viele Knipskisten-Geräusche. Frauchen sagt, es war toll, so viele positive Reaktionen auf unser Rudel zu sehen.







Gute Nacht Leute, ich bin soooo müde ... *schnarch*

15.07.2014 - Urlaub

Hey Leute,

wir sind im Urlaub! Und ich hab mein Rudel wieder! Meine Else! Und Gouvernante Zirbel!

Wobei, das "Gouvernante" lassen wir ab jetzt weg. Ich bin erwachsen, ich brauch so was nicht mehr. Und wie ich bemerkt habe, bin ich jetzt auch Mann genug, um Zirbel aus meinem Napf zu jagen. Das verfressene Ding wollte doch am ersten Abend tatsächlich meinen Napfinhalt klauen. Beim dritten Mal hab ich ihr meine Meinung gesagt, tat ihr bisschen weh am Ohr. Aber jetzt geht's besser.

Die lange Autofahrt habe ich prima überstanden. Frauchen hat zwei Pausen gemacht zum Pfoten vertreten. Nach 7 Stunden sind wir am Ziel angekommen und die Freude meine Mädels wieder zu sehen war riesengroß.

Gleich am zweiten Tag ging es schon wieder auf die Bahn, diesmal mit den Mädels in deren Auto. Wir fuhren zum Hundetreffen ins Siegerland, Airedales standen auf der Teilnehmerliste, viele Airedales. Aber erst einmal ging es zur Fuchskaute zu einem Spaziergang mit Kati, Fiete und Lupo.


Airedales haben ja in den meisten Fällen viel Spaß miteinander. So war es auch auf der Fuchskaute. Kati fand ich besonders interessant, sie roch sehr lecker und so hatte sie viel Freude mit meiner Gesellschaft.



Hohes Gras ist herrlich für Versteckspielchen. Was meint ihr, wie viele Airedales verstecken sich hier?


Es war ein toller Auftakt für das kommende Treffen.


Nachmittags fuhren wir dann das kurze Stück zum Gelände des Treffens, wo schon einige meiner Kumpels angekommen waren. Ein großes umzäuntes Gelände mit vielen Sportmöglichkeiten und versteckten Kletter- und Spielgeräten stand zur Verfügung und wurde ausgiebig genutzt. Da eine Hündin für meine Nase ganz besonders interessant war und meine Ohren deshalb auf sonderbare Art und Weise nicht mehr funktionierten, musste ich leider oft an der Leine bleiben, um größere Reibereien mit anderen Rüden zu vermeiden. Wir haben das aber ganz gut hinbekommen.

Nachdem am Sonntag Abend eine Nasentante im kleinen Kreis mit Else, Zirbel, Butkus und mir getrailt hat und uns super Tipps und Anleitung gegeben hat, trafen wir diese am Sonntag nach dem Frühstück bei einem Seminar in Geruchsdifferenzierung wieder. Sie hatte eine tolle Art, diese Möglichkeit der Beschäftigung zu erklären und uns näher zu bringen und ein bisschen konnte ich mit meiner Arbeit als Nasentier glänzen. Wir hatten eine Menge Spaß dabei, haben viel gelernt und danken der Dozentin für ihre tolle Unterweisung und ihre Geduld mit uns.

Frauchen hat zwischendurch auch Bilder gemacht, guckt:


Ich war die ganze Zeit beim Seminar natürlich ausgesprochen aufmerksam und hab mir jede Menge Tricks abgeschaut.


Nachdem das Treffen offiziell beendet war, fuhren wir noch einmal zur Fuchskaute. Kati und Fiete waren wieder dabei und diesmal auch die Molly. Nach einem schönen Spaziergang saßen die Zweibeiner noch zusammen und vertilgten Reste vom Grillen am Vorabend. DAS ist natürlich für uns wie ein Befehl zum Schlange stehen:


Ich hatte jedoch keine Zeit, denn ich musste aufpassen, dass Frauchen im Airedale-Freunde-Mobile-Office keinen Unsinn postet: