28.07.2014 - Fisch, Zeh, Ach und Weh

Nachdem wir von unserem aufregenden Wochenende am Bodensee zurück im Hunsrück angekommen waren und uns ausgiebig ausgeruht hatten, gab es zwei Tage später etwas ganz besonderes zum Abendessen: Forelle ... am Stück ... im Ganzen. Ich sag euch, das war vielleicht lecker. Ich kannte Forelle noch nicht, bei uns gab es bisher immer nur Alaska-Seelachs-Filets. Frauchen wusste nicht, was ich mit der Forelle anstellen würde, aber mal ehrlich! Was tut man mit einer Forelle? Natürlich, fressen! Nich lang schnacken, knacken!


Einen Tag später stellte Frauchen fest, dass es bereits Pilze im Wald gab und konnte ihre Augen gar nicht mehr aus dem Wald nehmen. Glücklicherweise ist sie nicht auf die Idee gekommen, ich könnte auch mal Pilze fressen.


Abends gab es statt dessen für die Mädels und mich einen schönen Putenhals.
Die Mädels standen Rute an Rute
und fraßen beide ihren Hals von der Pute.


Am nächsten Tag fuhren wir zur Schmausemühle in die Baybachklamm. Der Plan war ein schönes Stück in der Klamm zu laufen und anschließend eine Kleinigkeit dort zu essen.


Leider nahm unser Spaziergang kein schönes Ende. Ich rasselte mit Else zusammen und schlug meine Pfote ganz blöd auf den Schiefersteinen auf, so dass der äußere Zeh nun so richtig kaputt ist. Die Erst-Untersuchung ließ bereits einen Bruch befürchten, da es aber zu spät für einen Tierarzt-Besuch war, bekam ich erstmal kühles Gel auf den Zeh und süße Kügelchen ins Maul, eine Schmerztablette und ganz viel Trost.


Am nächsten Tag ließen wir den Zeh bei der hiesigen Tierärztin röntgen und bekamen die Bestätigung Weiß auf Schwarz. Kaputt der Zeh, so richtig.


Nun hab ich einen dicken Verband um die Pfote, den ich anfangs sehr befremdlich fand. Frauchen hat mir aber klar gemacht, ich dürfe den nicht abknabbern. Laufen war anfangs blöd damit, aber jetzt hab ich mich etwas dran gewöhnt. Am liebsten laufe ich schnell, da muss ich die Pfote gar nicht aufsetzen, sondern flitze auf 3 Beinen herum. Aber nervig ist der ganze Mist trotzdem. Da kann man schon mal ein bisschen vor sich hin leiden.


Aber wenn es in der Küche knistert bin ich natürlich sofort wieder hellwach!


Jetzt müssen wir schauen, ob der Zeh zusammen heilt, sonst - sagt Frauchen - muss er amputiert werden. Was das heißt, weiß ich nicht, ich glaube aber, ich will es auch nicht wissen.

So Leute, jetzt seid ihr auf dem neusten Stand, ich muss mich bisschen ausruhen. Bis die Tage!

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