21.09.2014 - Nachholbedarf

Mönsch Leute, ich hab ja gar nicht weiter erzählt, bin einfach im Urlaub geblieben. Auch nicht schlecht, oder? Aber da das so ja leider nicht funktioniert, will ich mal schnell nachholen und berichten, was ihr versäumt habt.

Nach meinem Missgeschick mit dem Zeh konnten wir je keine großen Ausflüge mehr machen. Die Zweibeiner fanden das scheinbar gar nicht weiter schlimm und ich auch nicht, tat nämlich schon weh. Auch wenn ich das nicht so zeigen konnte, bin ja schließlich ein Mann-Dale.

Nach unserem Ausflug in die Eifel haben wir auch gar nicht mehr so viel unternommen. An einem Tag sind wir aber doch noch mal los und haben die Sommerrodelbahn am Erbeskopf besucht. Das fand mein kleiner Zweibeiner natürlich toll und ist ausgiebig gerodelt. Die Mädels und ich mussten derweil mal wieder Modell sitzen:


Ein paar Tage bevor es wieder nach Hause ging nach einem wundervollen Urlaub mit meinen Mädels ging es noch einmal in die Schmausemühle zum Schlemmen. Das ist Tradition, haben die Zweibeiner gesagt, obwohl wir das ja erst 2 mal gemacht haben. Versteh sie einer.



Ich hätt auch gern so einen Teller gehabt, aber ihr wisst ja wie das ist. Viel bekommt man nicht ab, man muss froh sein wenn man mal kosten darf.
Nach so einem Ausflug ist man ja weniger körperlich als geistig platt und darf sich schon mal ausruhen:


So ging dieser Urlaub zu Ende, viel schneller als wir erhofft hatten. Es war so schön, sagt auch Frauchen. Wie schnell man sich auch wieder eingewöhnt in so einen Haushalt in dem man schon mal war. Dass man eben nicht einfach zur Tür rausmarschiert, auch wenn die mal offen steht und sowas. Zirbel musste auch was lernen. Im letzten Jahr - wo ich noch jung und unerfahren war - hat sie ja schon beim Fressen immer mal meinen Napf inspizieren und dann zu Frauchen bringen dürfen. Das hab ich ihr in diesem Jahr aber streng untersagt, schließlich bin ich jetzt erwachsen und groß und ein Mann. Und da kann ich mir einfach nicht mehr alles gefallen lassen. Naja, sie hat das dann nach dem 2. Mal auch verstanden, schaute schon mal um die Ecke, aber ließ mir meinen Napf, damit ich ihn selber beim Frauchen abgeben konnte.

4 Wochen später sahen wir uns bereits wieder, beim großen Treffen der Airedale-Freunde. In diesem Jahr hatte ich nicht ganz so viel Spaß. Aufgrund des kaputten Zehs war ich doch etwas mehr auf dem Zimmer als im letzten Jahr. Aber meine Zweibeiner sind doch öfter mal mit mir los und hier und da durfte ich auch mit auf der Terrasse sein. Aber wenn man so gar nicht ausgelastet ist, immer nur kleine Pipirunden laufen darf, dann steigt einem schon mit der Zeit der Dampf aus den Ohren, wie Frauchen sagt. Da staut sich die Energie und geht dann eben auch mal los, wenn sie nicht soll, gegen andere Rüden zum Beispiel. Aber wir habens ganz gut hinbekommen.


Auf der sonntäglichen Abschlussrunde gab es wie immer ein Eis für die Zweibeiner. Ich finde das ja äußert gemein, uns so etwas vor die Nase zu halten.


In der Woche nach dem Treffen musste ich erneut meinen Zeh stillhalten für ein Foto. Frauchen wollte wissen, ob der wieder in Ordnung ist. Sie hatte gute Hoffnung, denn in der Zwischenzeit lief ich fast beschwerdefrei mit meinem Verband. Frauchen hatte im Urlaub gelernt, wie man so einen Verband anlegt und nach Rücksprache mit unserer Tierärztin hat sie den dann alle 2-3 Tage selbst gewechselt. Einmal hatte sich durch das warme Wetter die Haut auf den Zehen entzündet, so dass wir dann eine Salbe bekamen, die zwischen und auf die Zehen musste, von oben und von unten. Das war immer ein Theater, den Verband zu wechseln, denn die alte Salbe musste ja erst einmal abgewaschen und der Zeh mit einem Fön getrocknet werden. Ich sage euch, eine Tortur. Ich finde Wasser doof und den Fön auch. Ihr könnt euch schon vorstellen, dass ich nicht gern still gehalten habe, aber Frauchen kannte kein Pardon.
Das Röntgenbild sah jedoch nicht aus wie erwartet. Die kleinen Knöchelchen waren wohl inzwischen zusammen gewachsen, aber der große Spalt im Knochen eher nicht.


Sowohl die Tierärztin als auch meine Futterspenderin waren verwundert, denn ich lief auch ohne den Verband ziemlich gut. Nach Rücksprache mit einem Chirurgen und Elses Frauchen muss ich nun weiter Schonzeit haben, damit der Knochen wieder zusammenwachsen kann. Ich laufe jetzt zwar ohne Verband, aber es gibt nicht viel Freilauf, kein Toben mit anderen Hunden und Agility und Mantrailing schon gleich gar nicht. Ich sage euch, das ist nicht einfach. Ich will nämlich!!!
Es wird also Mitte Oktober ein weiteres Röntgenbild geben, wir sind gespannt.

In der letzten Woche hat sich Frauchen eine neue Kamera gekauft und ihr wisst schon, jetzt geht die Knipserei wieder richtig los. Guck mal hier, sitz mal da, mach mal Platz *pfffft*


Nicht mal mehr in Ruhe an seinem Knochen lutschen darf man.



Naja, sie macht schon auch schicke Fotos,
die zeigen mich dann mal wieder von meiner allerbesten Seite.



Und wenn sie dann mal daran denkt, dass ohne Speicherkarte keine Bilder aus der Kamera zu holen sind, dann gibt es auch wieder schöne Aufnahmen vom Deich.




Dieses Bild hier mag sie besonders gern,
keine Ahnung was da so doll dran sein soll.


Abends ist Frauchen dann noch mal ohne mich losgezogen,
um in Ruhe Bilder an der Elbe zu machen und mit der Knipse herum zu probieren.
Wie klein so eine Elbfähre doch sein kann.

Die Schafe sind ganz gut im Beobachten.


Aber manchmal verpassen sie auch was.


Herrn Fasan zum Beispiel.


Habt ihr sowas schon gesehen?
Die Schiffe fahren bei uns hinter dem Wasser längs.


Aber es gibt auch normale Schiffe.


Findet den Fehler!


Dieses Schaf hier hat Frauchen die ganze Zeit beobachtet und kam immer näher. Zuletzt schubberte es sich an der Bank, auf dem mein Frauchen saß. Das Angebot gekrault zu werden schlug es aber aus.


Einen wundervollen Sonnenuntergang hat es dann noch gegeben,
da braucht man ja nichts weiter zu zu schreiben.






So, nun haben wir die letzten Wochen aufgearbeitet und wieder Zeit für neue Erlebnisse. Wir lesen uns !