01.01.2015 - Neujahrs-Ritt

An Neujahr hatten wir herrlichen Sonnenschein und so war es keine Frage, dass es mit den Ponys auf eine Runde durch Wald und Feld ging. Die beiden Huftiere waren noch etwas hibbelig von der vergangenen Nacht, so blieb Frauchens Schimmel doch lieber noch ein wenig am Strick, für alle Fälle. Das tat aber der wunderbaren Landschaft und Stimmung keinen Abbruch und ich genoss die Möglichkeit, mit den Mädels durch die Gegend zu streifen und die Weite zum rennen und stöbern und schnüffeln zu nutzen.

Erst ein bisschen durch den Wald ...


und dann durch die Felder



Während das Tal zunehmend im Nebel versank ...


zogen hinter uns Wolken über den Berg.


Ich sag euch, das ist gar nicht so übel mit den Ponys. Da kann man richtig Meter machen und sich mal so richtig austoben. Frauchen war ganz stolz auf auf mich, weil ich echt gut gehört hab, obwohl sie vom Pony aus ja nicht wirklich viel hätte tun können, wenn ich mal nicht auf sie gehört hätte. Aber hey, sie hatte Kekse in der Tasche, ihr wisst Bescheid, oder?


31.12.2014 - Silvester

Den Silvestertag haben wir ganz normal verbracht. Hier im Urlaubsort war nichts von Böllerei zu hören. Am Abend waren entfernt 2 Knaller zu registrieren und gegen 22 Uhr eine Batterie mit was unknalligem, das war aber auch alles. So einen stillen Silvesterabend hatten wir noch nie.

Kurz vor Mitternacht fuhren wir zu den Ponys auf die Weide, die sollten während der mitternächtlichen Ballerei ein wenig von den Frauchens beruhigt werden. Meine Mädels sind ja den Knallern und Raketen gegenüber völlig ignorant, als wären sie gar nicht da. Ich habe meine Silvesternächte bisher immer drinnen verbracht mit herunter gelassenen Rollläden und Fernsehgeräuschen, habe also nicht viel davon mitbekommen. Diesmal war es nun anders. Um Mitternacht stießen die Frauchens an und nachdem nichts passierte in Sachen Knallerei wurde ich - ausgestattet mit Leuchthalsband - abgeleint. Grad ein paar Schritte gelaufen ging es aber dann doch los und die plötzliche Leuchterei am Himmel jagte mir einen Schrecken ein. Ich kniff die Rute ein und flitzte los, Frauchen befahl mich aber sofort zurück und aufgrund der Kekse in ihrer Hand ließ ich mich auch zur Umkehr überzeugen. An der Leine nahm ich das Geballer dann hin und wartete einfach ganz brav, bis es vorbei war. Die Nähe der Ponys fand ich ganz angenehm, denen war wohl auch nicht so ganz wohl und so standen wir das Theater gemeinsam durch. Meine Rute kam zunehmend wieder hervor und da Else und Zirbel sehr gelassen waren, konnte das also auch nicht so gefährlich sein, wie es sich anhörte und aussah.

So sind wir also ins neue Jahr gerutscht, nun haben wir 2015 und es ist alles wie immer.

30.12.2014 - Schnee im Urlaub

Nachdem wir die Weihnachtstage gut überstanden hatten, hörte ich wiederholt "Else" aus Frauchens Mund, entsprechend aufmerksam habe ich verfolgt, wie sie anfing, Taschen zu packen und Reisekram zusammen zu tragen.

Am 30. Dezember ging es dann auf die Autobahn. Bei wenig Verkehr haben wir die 600 km diesmal in manierlicher Zeit geschafft und kamen nachmittags bei meiner Else an. Dass die 3 Tage vorher läufig geworden war, hatte mir Frauchen schon erzählt, aber damit konnte ich nichts anfangen. Dass sie lecker riecht hab ich dann aber recht schnell bemerkt und mir ein paar deutliche Ansagen und Kopfnüsse von den Wei... ähm ... von den Mädels eingefangen. Nach der Aufregung des ersten Tages hab ich mich aber beruhigt und kann nun ganz entspannt Urlaub mit meinem Rudelchen machen. Eventuell liegt das an den süßen Kügelchen, die mir Frauchen mehrmals täglich verabreicht, aber wer weiß das schon so genau.

Den ersten Schnee in diesem Winter habe ich am ersten Nachmittag gleich zum Toben mit Else genutzt und natürlich hab ich auch Bilder für euch!





Meine Else, dass das mal klar ist!







Zirbel musste auch bisschen mittoben, ob sie wollte oder nicht.





Wie ein altes Ehepaar:
Komm Else, wir wollen dann mal weiter!


Ja Vatti, ich komm ja schon.


Guck was es hier Feines zum Schnüffeln gibt.